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So sehen die Amerikaner das griechische Drama

Die US-Regierung behandelte Griechenland bislang nur als Nebensache. Doch nun eröffnet sich ein Dilemma zwischen einer harten IWF-Politik und der Sogwirkung Russlands.

Interview in Athen: Alexis Tsipras (r.) verbindet seine politische Zukunft mit dem Referendum vom 5. Juli. (29. Juni 2015)
Interview in Athen: Alexis Tsipras (r.) verbindet seine politische Zukunft mit dem Referendum vom 5. Juli. (29. Juni 2015)
Keystone
Chinas Regierungschef Li Keqiang (l.) und EU-Ratspräsident Donald Tusk treffen sich in Brüssel. Die Chinesen drängen darauf, dass sich die EU und Griechenland im Zwist bald einigen. (29. Juni 2015)
Chinas Regierungschef Li Keqiang (l.) und EU-Ratspräsident Donald Tusk treffen sich in Brüssel. Die Chinesen drängen darauf, dass sich die EU und Griechenland im Zwist bald einigen. (29. Juni 2015)
John Thys, Keystone
Hat schon viele «Ideen» vorgelegt, die Vertreter der Geldgeber fordern aber einen konkreten Massnahmenplan: Finanzminister Giannis Varoufakis.
Hat schon viele «Ideen» vorgelegt, die Vertreter der Geldgeber fordern aber einen konkreten Massnahmenplan: Finanzminister Giannis Varoufakis.
Virginia Mayo, Keystone
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Falls man Griechenland «in dieser schicksalsschweren Stunde» helfe, werde dies «weit in den Westen und weit in den Osten» spürbare Erschütterungen auslösen. Das sagte nicht Präsident Barack Obama, sondern Harry Truman 1947. Er warnte eindringlich vor einem drohenden Klammergriff der kommunistischen Sowjetunion rund um Griechenland und der Türkei. Truman rief deshalb zu einer europäisch-amerikanischen Hilfsaktion auf, die ein absolut vorrangiges Ziel verfolgte: Das Abdriften Griechenlands und der Türkei aus der westlichen Allianz in Richtung Moskau muss gestoppt werden.

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