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Spaniens Politik steckt in einer tiefen Krise

Das Zweiparteiensystem zerfällt wegen diverser Skandale. Das nützt der neuen Protestpartei Podemos.

Die Verkörperung volksferner Politik: die entlassene Gesundheitsministerin Ana Mato. Foto: Gonzalo Arroyo Moreno (Getty Images)
Die Verkörperung volksferner Politik: die entlassene Gesundheitsministerin Ana Mato. Foto: Gonzalo Arroyo Moreno (Getty Images)

Es hätte gute Gründe gegeben, Ana Mato schon viel früher zu entlassen. Oder sie gar nicht erst zur spanischen Gesundheitsministerin zu machen, damals, 2011. Mato war die Materie fremd. Doch ihre Partei, der konservative Partido Popular, war ihr einen Posten schuldig. Das zählt in Spanien oft mehr als Expertise. Und so regierte Mato als Ministerin denn auch. Sie kürzte Budgets mit blinder Vehemenz und versteckte sich vor den Medien, nachdem sich in Madrid zum ersten Mal ausserhalb Afrikas eine Krankenschwester mit Ebola infiziert hatte.

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