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Spekulieren über Putins Liebesleben ist nicht ratsam

In Russland kursiert schon lange das Gerücht einer angeblichen Putin-Geliebten. Doch im Gegensatz zu anderen Ländern schweigt sich die russische Presse über das Privatleben ihrer Politiker aus. Wieso?

2004: Wladimir Putin und Alina Kabaeva: Eines der wenigen gemeinsamen Fotos von Putin und seiner angeblichen Geliebten. Das Bild wurde während eines Besuches des russischen olympischen Teams im Kreml aufgenommen.
2004: Wladimir Putin und Alina Kabaeva: Eines der wenigen gemeinsamen Fotos von Putin und seiner angeblichen Geliebten. Das Bild wurde während eines Besuches des russischen olympischen Teams im Kreml aufgenommen.
Reuters
2011: Seit 2007 ist sie Abgeordnete der Partei Einiges Russland, wo sie für das Komitee für Jugendfragen zuständig ist.
2011: Seit 2007 ist sie Abgeordnete der Partei Einiges Russland, wo sie für das Komitee für Jugendfragen zuständig ist.
Reuters
2011: Die schöne Yana Lapikova. Seit kurzem gehört das ehemalige Dessous-Model zu Putins persönlichem Fotografen-Staff – und sorgt für neue Gerüchte.
2011: Die schöne Yana Lapikova. Seit kurzem gehört das ehemalige Dessous-Model zu Putins persönlichem Fotografen-Staff – und sorgt für neue Gerüchte.
Keystone
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«Es reden alle darüber. Mal mehr, mal weniger. Aber solange nichts offiziell bewiesen oder zumindest bestätigt wird, schreiben wir nicht darüber», sagt Olyesa, eine Moskauer Journalistin, die nicht mit Nachnamen genannt werden möchte. Immerhin steht ihr Job auf dem Spiel. Denn Russland hält sich, was das Privatleben von Politikern angeht, ähnlich bedeckt wie Frankreich – bis zur Affäre Strauss-Kahn, als die Medien praktisch keine andere Wahl mehr hatten. Allerdings wird in Russland zu drastischeren Mitteln gegriffen, wenn es um die Nichteinhaltung der Privatsphäre von Politikern geht. Insbesondere von Premierminister Wladimir Putin.

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