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Starkes Signal des Front National

Die erste Runde der französischen Kommunalwahlen beschert den Rechtsextremen historische Resultate. Parteichefin Marine Le Pen kündigte bereits das «Ende des Bipolarismus» an.

Erfolg für den rechtsextremen Front National: Parteichefin Marine Le Pen. (23. März 2014)
Erfolg für den rechtsextremen Front National: Parteichefin Marine Le Pen. (23. März 2014)
Reuters

Lokalwahlen lassen sich bekanntlich national schwierig deuten, gerade französische mit ihren 36'600 Realitäten, die überdies normalerweise in zwei Runden ausgetragen werden. Doch drei Tendenzen wurden am Abend der ersten Runde bereits deutlich: Der rechtsextreme Front National (FN) von Marine Le Pen erreicht erstens mit seinen 597 Listen die besten Resultate seiner Geschichte; die bürgerliche Partei Union pour un Mouvement Populaire (UMP) schafft zweitens zwar nicht die Entfesselung einer «blauen Welle», wie sie das gehofft hatte, nutzt aber die Unpopularität der linken Zentralregierung zu einem Revival; der Parti Socialiste leidet drittens unter der rekordstarken Stimmenthaltung, die wahrscheinlich der Enttäuschung der linken Wähler geschuldet ist.

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