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Sturgeons Unabhängigkeits-Bluff

Nicola Sturgeon hat für den Fall eines «harten Brexits» mit einem neuen Referendum gedroht. Doch die schottische Ministerpräsidentin hat in Wahrheit einen ganz anderen Plan.

Sieht ihre Chance auf mehr Mitbestimmung: Schottlands Ministerpräsidentin Nicola Sturgeon (rechts) trifft auf Grossbritanniens Premierministerin Theresa May (15. Juli 2016).
Sieht ihre Chance auf mehr Mitbestimmung: Schottlands Ministerpräsidentin Nicola Sturgeon (rechts) trifft auf Grossbritanniens Premierministerin Theresa May (15. Juli 2016).
Keystone

Als Nicola Sturgeon am Donnerstag eine Rede hielt, gingen im Königreich wie auf dem europäischen Kontinent sofort die roten Lampen an. «Ich bin entschlossen, dass Schottland die Möglichkeit erhält, die Frage seiner Unabhängigkeit noch mal zu überdenken, und das, bevor Grossbritannien die EU verlässt», sagte die Erste Ministerin beim Parteitag der Scottish National Party (SNP) in Glasgow. Steht ein zweites «IndyRef» unmittelbar bevor, ein weiteres Referendum über die Unabhängigkeit von London, nachdem das erste im September 2014 mit 45 zu 55 Prozent scheiterte?

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