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Subventioniertes Gift

Das Verbrennen von Kohle verschmutzt die Umwelt und tötet Menschen. Trotzdem wird ihr Abbau mit Staatsgeldern gefördert.

Das Braunkohlekraftwerk Niederaussem beim deutschen Grevenbroich. Foto: Keystone
Das Braunkohlekraftwerk Niederaussem beim deutschen Grevenbroich. Foto: Keystone

Wenn die Welt die Klimakatastrophe verhindern will, müssen wir darauf verzichten, Kohle, Erdöl und Erdgas zu verbrennen. Derzeit geschieht das Gegenteil. Die fossile Brennstoffindustrie wird weiterhin von Staaten unterstützt.

Neuen Schätzungen zufolge subventionieren die G-20-Regierungen die Suche nach neuen fossilen Brennstoffen mit 88 Milliarden US-Dollar pro Jahr. Regierungen haben von 2007 bis 2014 über 73 Milliarden Dollar – oder neun Milliarden Dollar jährlich – in Kohleprojekte gesteckt; allen voran Japan (20 Milliarden Dollar), China (15 Milliarden), Südkorea (7 Milliarden) und Deutschland (6,8 Milliarden).

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