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Trendwende auf dem Mittelmeer

Auf der Fluchtroute zwischen Libyen und Italien häufen sich die Unglücke dramatisch. In der vergangenen Woche ertranken Hunderte.

Ein Flüchtlingsboot kentert am 25. Mai 2016 vor der libyschen Küste kurz vor dem Eintreffen der italienischen Marine. Foto: Reuters
Ein Flüchtlingsboot kentert am 25. Mai 2016 vor der libyschen Küste kurz vor dem Eintreffen der italienischen Marine. Foto: Reuters

Die Flucht über die zentrale Mittelmeerroute fordert viele Todesopfer. Allein im Verlauf der vergangenen Woche sind im Kanal von Sizilien, zwischen Libyen und Süditalien, 65 Migranten tot geborgen worden. Wahrscheinlich ist die tatsächliche Bilanz aber noch viel dramatischer. Wie Überlebende von einem geretteten Schiff berichteten, als sie im sizilianischen Pozzallo an Land gingen, war in der Nacht auf Donnerstag ein motorloses Boot mit mehreren Hundert Passagieren gesunken. Es war von ihrem Schiff gezogen worden. Noch fehlt jede Spur von den Menschen. Das Flüchtlingshilfswerk der UNO befürchtet, dass bei drei Unglücken mehr als 700 Migranten umgekommen sind.

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