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Donald Trump – «Leben wir in Nazi-Deutschland?»

Trump weist Berichte über ein russisches Dossier scharf zurück. Und auch der Kreml wittert eine Verschwörung.

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Vergleicht die Berichte mit einer «Hexenjagd»: Donald Trump im Trump-Tower in New York (9. Januar 2017)
Vergleicht die Berichte mit einer «Hexenjagd»: Donald Trump im Trump-Tower in New York (9. Januar 2017)
AP Photo/Evan Vucci
Hält nichts von den Berichten: Donald Trump. (16. Dezember 2016)
Hält nichts von den Berichten: Donald Trump. (16. Dezember 2016)
Keystone
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US-Geheimdienste befürchten, Russland könnte im Besitz von Videomaterial sein, das Donald Trump mit Prostituierten in Moskau zeigt. Damit könnte der künftige US-Präsident erpressbar sein. Die Geheimdienstler erachten die Berichte als so brisant, dass sie Trump sowie den amtierenden Präsidenten Barack Obama und hochrangige Kongressmitglieder davon in Kenntnis setzten.

Die russische Regierung winkt hingegen ab. Man habe keine kompromittierenden Dossiers über Trump, sagte der Sprecher des Kremls, Dimitiri Peskov. Die Anschuldigungen des US-Gemheimdienstchefs seien eine «totale Fälschung» und «völliger Unsinn».

«Leben wir in Nazi-Deutschland?»

Trump selbst hatte bereits in der Nacht zum Mittwoch auf Twitter erklärt, es handle sich um eine Falschmeldung. Diese habe zum Ziel, die Beziehungen Moskaus zu Washington zu sabotieren. Die Regierung in Moskau habe nie versucht, Einfluss auf ihn auszuüben. «Ich habe nichts mit Russland zu tun», schrieb er am Mittwoch auf Twitter und vergleicht die Anschuldigungen mit einer «Hexenjagd».

«Keine Geschäfte, keine Kredite, kein Garnichts», heisst es im Tweet. Nach dem Wahlsieg seiner Bewegung versuchten die Gegner, diesen mit Falschmeldungen zu schmälern. Die US-Geheimdienste hätte niemals zulassen dürfen, dass diese «fake news» die Öffentlichkeit erreicht. Dies sei ein letzter Versuch, ihm zu schaden, schrieb er weiter. «Leben wir in Nazi-Deutschland?»

Der Republikaner will im Laufe des Tages seine erste Pressekonferenz seit der Wahl im November abhalten. Dabei dürften die US-Beziehungen zu Russland ein zentrales Thema sein.

(AFP)

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