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TV-Sender zeigt französische al-Qaida-Geiseln

Der arabische Nachrichtensender al-Jazeera hat eine Videoaufnahme der im Niger entführten französischen Geiseln gezeigt. Es ist das erste Lebenszeichen der Mitte September verschleppten Geiseln.

Al-Qaida soll dahinter stecken: Eine Aufnahme der angeblichen Geiseln im Niger.
Al-Qaida soll dahinter stecken: Eine Aufnahme der angeblichen Geiseln im Niger.
AFP

Auf dem Standbild, das al-Jazeera am Donnerstag ohne Ton ausstrahlte, sind fünf Europäer und zwei Afrikaner zu sehen, die in der Wüste auf dem Boden sitzen. Hinter ihnen stehen mehrere vermummte, bewaffnete Männer. Über die Forderungen der Geiselnehmer wurde nichts bekannt.

Zunächst gab es keine offizielle Bestätigung, dass es sich tatsächlich um die Vermissten handelt. Der TV-Sender erklärte, die Bilder seien bei al-Jazeera zusammen mit einer Tonspur angekommen. Darauf sei zu hören, wie die Entführer den Geiseln in französischer Sprache mehrere Fragen stellten. Weitere Details wurden nicht genannt.

Mitarbeiter des Atomkonzerns Areva

Die Terrororganisation al-Qaida im islamischen Maghreb hatte sich zu der Entführung bekannt und angekündigt, dass sie Frankreich Forderungen übermitteln werde. Bei den Entführten handelt es sich um den französischen Mitarbeiter des Atomkonzerns Areva und seine Frau, sowie mehrere Mitarbeiter eines Sub-Unternehmens. Areva baut seit Jahrzehnten Uran im Niger ab. Das westafrikanische Land ist trotz seiner Bodenschätze eines der ärmsten Länder der Erde.

SDA/jak

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