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U-Boote, Kampfjets – und der Blick zur Nato

Schweden rüstet auf, aus Angst vor den Russen. Die Debatte aber führt viel weiter, als nur über den Ausbau der Gripen- sowie der U-Boot-Flotte.

Die Flotte dieser Kriegsgeräte soll noch ausgebaut werden: U-Boot der schwedischen Marine, hier die HMS Halland im Hafen von Stockholm. (Archiv, November 2008)
Die Flotte dieser Kriegsgeräte soll noch ausgebaut werden: U-Boot der schwedischen Marine, hier die HMS Halland im Hafen von Stockholm. (Archiv, November 2008)
Reuters
Die konservative Regierung Schwedens will die Militärausgaben von heute umgerechnet rund 4,5 Milliarden Euro bis 2024 um 600 Millionen erhöhen. So möchte sie 70 statt, wie bisher geplant, 60 neue Kampfflugzeuge kaufen.
Die konservative Regierung Schwedens will die Militärausgaben von heute umgerechnet rund 4,5 Milliarden Euro bis 2024 um 600 Millionen erhöhen. So möchte sie 70 statt, wie bisher geplant, 60 neue Kampfflugzeuge kaufen.
Reuters
«Wir können uns gegen einen Angriff auf ein begrenztes Ziel verteidigen – etwa eine Woche aus eigener Kraft», sagt Sverker Göranson, Oberbefehlshaber der schwedischen Streitkräfte. «Dann wären unsere Ressourcen aufgebraucht und das Widerstandsvermögen nicht mehr gross.»
«Wir können uns gegen einen Angriff auf ein begrenztes Ziel verteidigen – etwa eine Woche aus eigener Kraft», sagt Sverker Göranson, Oberbefehlshaber der schwedischen Streitkräfte. «Dann wären unsere Ressourcen aufgebraucht und das Widerstandsvermögen nicht mehr gross.»
AFP
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«Die Ukrainekrise macht einen Wechsel unserer aussen- und sicherheitspolitischen Doktrin nötig», sagte Schwedens Vizepremier Jan Björklund nach der Krim-Annexion durch Russland. Zudem äusserte er die Befürchtung, dass Russland auch in den baltischen Staaten, angeblich zum Schutz der dort lebenden russischen Minderheiten, aktiv werden könnte. Ein Eingreifen Russlands im Baltikum «hätte unmittelbare Auswirkungen auf Schweden», warnte Björklund in einem Radio-Interview. «Die wichtigste Aufgabe muss es wieder werden, Schweden zu verteidigen.» Dabei sprach sich der Chef der Liberalen dafür aus, der westlichen Verteidigungsallianz Nato beizutreten.

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