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Und wieder ist sie unvermeidlich

Angela Merkel wollte immer selber über ihren Abgang bestimmen. Nun haben die Flüchtlinge und Trump sie in eine erneute Kandidatur getrieben.

Gelobt, das Land weiter mit ruhiger Hand durch alle Krisen zu steuern: Kanzlerin Angela Merkel. Foto: Michael Gottschalk (Photothek.net)
Gelobt, das Land weiter mit ruhiger Hand durch alle Krisen zu steuern: Kanzlerin Angela Merkel. Foto: Michael Gottschalk (Photothek.net)

In den Jahren, als Angela Merkel ihre ersten Schritte zur Macht tat, gab sie der Fotografin Herlinde Koelbl jedes Jahr ein Interview. Sie sprach darin immer wieder von Überforderung und Ausnahmezustand, von Überlebenskampf und davon, dass sie sich nicht vorstellen könne, dass ihr restliches Leben so ablaufe. Im letzten Gespräch 1998 fragte Koelbl, welche Träume sie noch habe ausserhalb der Politik? Merkel antwortete: «Ich möchte irgendwann den richtigen Zeitpunkt für den Ausstieg aus der Politik finden. Das ist viel schwerer, als ich mir das früher immer vorgestellt habe. Aber ich will dann kein halb totes Wrack sein, wenn ich aus der Politik aussteige, sondern mir nach einer Phase der Langeweile etwas anderes einfallen lassen.»

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