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«Uns kriegen sie nicht mehr weg!»

Hans-Olaf Henkel, stellvertretender Sprecher der Alternative für Deutschland, über den Erfolg seiner Partei, die Zukunft des Euro und die «Putin-Versteherei» seiner Parteikollegen

«Eine Zweitags-, Dreitags- oder Fünftagsfliege»: AfD-Politiker Henkel (hier bei einer Buchvorstellung im Dezember 2010)
«Eine Zweitags-, Dreitags- oder Fünftagsfliege»: AfD-Politiker Henkel (hier bei einer Buchvorstellung im Dezember 2010)
Keystone

Herr Henkel, in Sachsen ist die Alternative für Deutschland (AfD) erstmals in einen deutschen Landtag gewählt worden. Ist das der grosse Durchbruch für Ihre Partei?

Den eigentlichen Durchbruch haben wir bereits bei der EU-Wahl im Mai erlebt, als wir etwas mehr als sieben Prozent der Stimmen erhielten. Nun haben wir in Sachsen fast zehn Prozent erreicht. Sie müssen sich das wie eine Zange vorstellen: Der eine Teil der Zange ist die Europawahl, der andere Teil die Wahl in Sachsen. Mit dieser Zange werden wir bald auch Brandenburg und Thüringen knacken. Und irgendwann werden wir auch im Bundestag auftauchen. Die politische Konkurrenz versucht ja immer, uns als Eintagsfliege darzustellen, aber inzwischen sind wir schon eine Zweitags-, Dreitags- oder Fünftagsfliege geworden. Uns kriegen sie nicht mehr weg!

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