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Verbündete der Schweiz beerdigen das Bankgeheimnis

Luxemburg und Österreich machen Druck, dass die Schweiz beim automatischen Informationsaustausch bis Ende Jahr nachzieht.

Die Schweiz verliert ihre Verbündeten im Kampf gegen den automatischen Datenaustausch: Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel (l.) spricht mit dem Premier Luxemburgs, Xavier Bettel in Brüssel. (20. März 2014)
Die Schweiz verliert ihre Verbündeten im Kampf gegen den automatischen Datenaustausch: Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel (l.) spricht mit dem Premier Luxemburgs, Xavier Bettel in Brüssel. (20. März 2014)
Keystone

Luxemburg und Österreich haben am EU-Gipfel in Brüssel nur gegen Garantien der europäischen Partner ihren Widerstand gegen die erweiterte Zinsrichtlinie mit dem automatischen Informationsaustausch aufgegeben. Die EU-Kommission hat nun den Auftrag, bis Ende Jahr mit Drittstaaten wie der Schweiz den neuen Standard durchzusetzen. In den Schlussfolgerungen der 28 Staats- und Regierungschefs wird die Kommission aufgefordert, beim Dezember-Gipfel über die Verhandlungen mit der Schweiz, Liechtenstein, Monaco, San Marino und Andorra zu berichten. Sollte der Fortschritt nicht zufriedenstellend sein, muss sie «mögliche Massnahmen» ausloten, die gegenüber Drittstaaten angewandt werden könnten, die den neuen globalen Standard nicht befolgen.

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