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Verdächtige im Mordfall Nemzow identifiziert

Russlands Geheimdienst präsentiert erste Ergebnisse: Er hat angeblich Verdächtige identifiziert, die in den Mordfall Nemzow verwickelt sein sollen.

Richtung Trojekurowo: Trauernde geleiten den Sarg Boris Nemzows zum Friedhof. (3. März 2015)
Richtung Trojekurowo: Trauernde geleiten den Sarg Boris Nemzows zum Friedhof. (3. März 2015)
AFP
Grosse Anteilnahme: Polizisten halten trauernde Menschen vor dem Sacharow-Zentrum zurück. (3. März 2015)
Grosse Anteilnahme: Polizisten halten trauernde Menschen vor dem Sacharow-Zentrum zurück. (3. März 2015)
AFP
Der Tatort: Blumen und Bekundungen liegen auf der Grossen Steinernen Brücke, wo Nemzow am Freitag erschossen wurde. (2. März 2015)
Der Tatort: Blumen und Bekundungen liegen auf der Grossen Steinernen Brücke, wo Nemzow am Freitag erschossen wurde. (2. März 2015)
Keystone
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Bei den Ermittlungen im Mordfall an dem Oppositionspolitiker Boris Nemzow hat der russische Geheimdienst FSB erste Tatverdächtige identifiziert. Das berichtet die russische Nachrichtenagentur Tass. Sie beruft sich auf Quellen aus dem Inlandsgeheimdienst:

Der Leiter des FSB, Alexander Bortnikov, sagte: Es gibt Verdächtige. Journalisten fragten nach. Doch Bortnikov sagte lediglich: «Es gibt immer welche».

Russlands Präsident Wladimir Putin hat die Ermordung des Oppositionellen Boris Nemzow als «Schande» für das Land bezeichnet und ein scharfes Vorgehen gegen derartige Taten gefordert. «Wir müssen die grösste Aufmerksamkeit auf Straftaten richten, die eine grosse Reaktion auslösen, einschliesslich politisch aufgeladener Straftaten», sagte Putin vor Mitarbeitern des Innenministeriums. «Wir müssen Russland von Schande befreien und von Tragödien, wie wir sie gerade erlebt haben, (...) den dreisten Mord an Boris Nemzow mitten im Zentrum der Hauptstadt.»

tass/spu

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