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Verletzungen, irgendwo

Was hat den Täter von Würzburg getrieben? Die Betreuer, die mit dem 17-jährigen afghanischen Flüchtling bisher zu tun hatten, stehen vor einem Rätsel.

Dominique Eigenmann Berlin
Würzburg versteht die Welt nicht mehr: Ein Feuerwehrmann in der Tatnacht. Foto: Karl-Josef Hildenbrand (AP, Keystone)
Würzburg versteht die Welt nicht mehr: Ein Feuerwehrmann in der Tatnacht. Foto: Karl-Josef Hildenbrand (AP, Keystone)

Wer mit Axt und Messer, «Gott ist gross» auf Arabisch schreiend, in einem Regionalzug wahllos auf Menschen einschlägt und -sticht, so lange, bis drei von ihnen schwer verletzt am Boden liegen, Blut die Sitzpolster tränkt und den Boden verschmiert – ja, wie stellt man sich einen Menschen vor, der zu so einer Tat fähig ist? Kaum so, wie jene den Angreifer von Würzburg beschreiben, die zuletzt mit ihm zu tun hatten: Pflegeeltern, Sozialpädagogen, Arbeitgeber. Joachim Herrmann, der bayerische Innenminister, sagte am Dienstag, es sei allen ein unbegreifliches Rätsel, wie der 17-jährige afghanische Flüchtling zum entfesselten Attentäter habe werden können.

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