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Viktor Orbans Freund diffamiert die Juden

Während sich Ungarns Regierung im Ausland gern weltoffen gibt, schüren ihr nahestehende Medien antisemitische Vorurteile.

Wirft ein kritisches Auge auf die Medien: Ungarns Regierungschef Viktor Orban.
Wirft ein kritisches Auge auf die Medien: Ungarns Regierungschef Viktor Orban.
Keystone

Die berühmten Musiker Andras Schiff und Adam Fischer sind gebürtige Ungarn. Und sie sind beunruhigt über die Vorgänge in ihrer Heimat. Nun haben der Pianist und der Dirigent «an die Künstler in Europa und der ganzen Welt» einen offenen Brief geschrieben. Darin heisst es unter anderem: «Wir freiheitsliebenden Künstler beobachten mit grösster Sorge, in welchem Ausmass Ausgrenzung, Aggression gegen Minderheiten und Intoleranz heute in Ungarn und in Europa auf dem Vormarsch sind. (. . .) Wir müssen auch feststellen, dass Ungarn – das Land, das seit einigen Tagen die EU repräsentiert – leider in dieser Hinsicht zu den Vorreitern gehört. Das Alltagsleben Ungarns ist in erschreckendem Masse infiziert mit Rassismus gegen Roma, mit Homophobie und Antisemitismus. Gleichzeitig wird die Freiheit der Medien, der Kunst und der Kulturschaffenden immer stärker eingeschränkt.»

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