Zum Hauptinhalt springen

Vom Präsidentschaftskandidaten zum Angeklagten wegen Zuhälterei

Dominique Strauss-Kahn ist in 15 Fällen wegen schwerer Zuhälterei angeklagt. Der ehemalige IWF-Direktor behauptet, er habe die Prostituierten für Freundinnen seiner Begleiter gehalten.

Düsterer Ausblick: Dem ehemaligen IWF-Präsidenten Dominique Strauss-Kahn droht eine zehnjährige Haftstrafe, unter anderem wegen Zuhälterei. (17. September 2013)
Düsterer Ausblick: Dem ehemaligen IWF-Präsidenten Dominique Strauss-Kahn droht eine zehnjährige Haftstrafe, unter anderem wegen Zuhälterei. (17. September 2013)
Darko Vojinovic, AP
Wehmütiger Blick: Dominique Strauss-Kahn kommt bei seinem Wahllokal in Sarcelles nahe Paris an.
Wehmütiger Blick: Dominique Strauss-Kahn kommt bei seinem Wahllokal in Sarcelles nahe Paris an.
Reuters
Wäre er angetreten, hätte Sarkozy keine Chance gehabt: Strauss-Kahn wirft seinen Stimmzettel ein, auf dem wohl der Name François Hollande steht.
Wäre er angetreten, hätte Sarkozy keine Chance gehabt: Strauss-Kahn wirft seinen Stimmzettel ein, auf dem wohl der Name François Hollande steht.
AFP
1 / 5

Der Name Dominique Strauss-Kahn wird heute nicht mehr mit IWF und Präsidentschaftskandidatur in Verbindung gebracht, sondern mit diversen Sexskandalen. In Lille muss sich DSK nun wegen angeblicher schwerer Zuhälterei verantworten.

Gegen den früheren IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn beginnt in Lille der Prozess wegen schwerer Zuhälterei. Dem ehemals als Spitzenkandidat auf die französische Präsidentschaft gehandelten 65-Jährigen wird vorgeworfen, an einem Prostitutionsring beteiligt gewesen zu sein, der Sexpartys in Luxushotels organisierte. Die Karriere des Sozialisten war vor vier Jahren zerschellt, nachdem ihm sexueller Missbrauch eines Zimmermädchens in einem New Yorker Hotel zur Last gelegt worden war.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.