Zum Hauptinhalt springen

Vom «Sausack» zum Europa-Fan

Alkoholsucht, harte Arbeit, Machtpolitik: Wer ist Martin Schulz, der jetzt als Herausforderer Angela Merkels gehandelt wird?

Empfängt ihn Deutschland mit offenen Armen: Martin Schulz hat widerwillig seinen Abschied aus Strassburg verkündet.
Empfängt ihn Deutschland mit offenen Armen: Martin Schulz hat widerwillig seinen Abschied aus Strassburg verkündet.
Esther Michel

Drei Sprachen mussten es sein. Gestern verkündete Parlamentspräsident Martin Schulz seinen Abschied aus Strassburg: «Diese Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen.» Wortgleich auf Deutsch, Englisch und Französisch. So gehört es sich für Spitzenleute einer integrierten EU.

Dieser Satz wirkte glaubwürdig – dreifach. Dennoch verriet Schulz vielleicht mehr, als ihm lieb sein dürfte. Schliesslich fügte er an: Er wolle künftig «von der nationalen Ebene aus für das europäische Projekt kämpfen».

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.