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«Von der Nato sind nur symbolische Massnahmen zu erwarten»

Die Nato-Aussenminister ringen um eine gemeinsame Position gegenüber Russland. Korrespondent Stephan Israel beurteilt die Lage.

Schwierige Gratwanderung für die Militärallianz: Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen (Mitte) im Gespräch mit den Aussenministern von Estland und Ungarn, Urmas Paet (links) und Janos Martonyi.
Schwierige Gratwanderung für die Militärallianz: Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen (Mitte) im Gespräch mit den Aussenministern von Estland und Ungarn, Urmas Paet (links) und Janos Martonyi.
AFP

Die Aussenminister der Nato-Staaten beraten in Brüssel über die Folgen der Ukraine-Krise und über den Umgang mit Russland. Was ist von diesem Treffen zu erwarten? Für die Aussenminister wird es vor allem darum gehen, Zeichen zu setzen: Balten und Polen fühlen sich nach der russischen Annektierung der Krim bedroht und drängen auf Solidarität. Im Raum steht auch, wie die Ukraine bei der Reform ihrer Streitkräfte stärker unterstützt werden kann. Die Runde dürfte zudem die Suspendierung der technischen Zusammenarbeit mit Russland bestätigen.

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