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Von nationaler Einheit keine Spur

Konservative und Rechtsextremisten kritisieren Präsident François Hollande scharf. Er habe zu wenig getan gegen den Terrorismus.

Frankreichs Präsident François Hollande verlässt nach der gestrigen Krisensitzung den Elysée-Palast. Foto: Philippe Wojazer (Reuters)
Frankreichs Präsident François Hollande verlässt nach der gestrigen Krisensitzung den Elysée-Palast. Foto: Philippe Wojazer (Reuters)

Die Bilder vom Terror in Frankreich gleichen sich – und doch ist es anders diesmal. Als François Hollande am Freitag nach Nizza kommt, kann er nicht darauf zählen, dass seine politischen Gegner für einen Moment des Anstands den Parteienstreit zurückstellen. Regionalpräsident Christian Estrosi von der konservativen Oppositionspartei der Republikaner, bis vor kurzem auch Bürgermeister von Nizza, gehört nach der Terrornacht zu den Ersten, die Hollande angreifen. «Es muss ein Ruck her», sagt Estrosi. «Das verlange ich von der Regierung.»

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