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«Vor dem Geldautomaten herrscht eine Zweiklassengesellschaft»

Griechenland und der Grexit: Wie ist die Stimmung im Volk vor der entscheidenden Abstimmung? Ein Tourist gibt Auskunft.

mrs
Keine konkreten Vorschläge, aber Abrechnung mit dem Establishment: Regierungschef Alexis Tsipras spricht zu den EU-Parlamentariern. (8. Juli 2015)
Keine konkreten Vorschläge, aber Abrechnung mit dem Establishment: Regierungschef Alexis Tsipras spricht zu den EU-Parlamentariern. (8. Juli 2015)
Vincent Kessler, Reuters
Ein Syriza-Anhänger auf dem Klafthmonos-Platz in Athen feiert den Sieg beim Referendum.
Ein Syriza-Anhänger auf dem Klafthmonos-Platz in Athen feiert den Sieg beim Referendum.
Keystone
Männer in einem Kaffehaus in Thessaloniki verfolgen die Fernsehberichterstattung über die historische Volksabstimmung.
Männer in einem Kaffehaus in Thessaloniki verfolgen die Fernsehberichterstattung über die historische Volksabstimmung.
Reuters
Nach den ersten TV-Prognosen herrscht riesige Freude beim Nein-Lager, das sich im Zentrum von Athen versammelt hat.
Nach den ersten TV-Prognosen herrscht riesige Freude beim Nein-Lager, das sich im Zentrum von Athen versammelt hat.
Reuters
Auszählung der Stimmzettel in einem Wahllokal auf Kreta.
Auszählung der Stimmzettel in einem Wahllokal auf Kreta.
Reuters
Nimmt die ersten Ergebnisse mit Freude zur Kenntnis: Chef-Unterhändler Euclid Tsakalotos mit Finanzminister Giannis Varoufakis. (5. Juli 2015)
Nimmt die ersten Ergebnisse mit Freude zur Kenntnis: Chef-Unterhändler Euclid Tsakalotos mit Finanzminister Giannis Varoufakis. (5. Juli 2015)
AFP
Ministerpräsident Tsipras gab seine Stimme in einer Schule seines Wohnviertels Kipseli im Norden der griechischen Hauptstadt ab.(5.Juli 2015)
Ministerpräsident Tsipras gab seine Stimme in einer Schule seines Wohnviertels Kipseli im Norden der griechischen Hauptstadt ab.(5.Juli 2015)
Aris Messinis, AFP
Er forderte das Volk auf, ein «Nein» in die Urne zu legen. (5. Juli 2015)
Er forderte das Volk auf, ein «Nein» in die Urne zu legen. (5. Juli 2015)
Andreas Solaro, AFP
Auch Finanzminister Yanis Varoufakis warf seine Nein-Stimme in Athen in die Urne. (5.Juli 2015)
Auch Finanzminister Yanis Varoufakis warf seine Nein-Stimme in Athen in die Urne. (5.Juli 2015)
David Josek, Keystone
Seit den frühen Morgenstunden läuft die Abstimmung über das Referendum. (5.Juli 2015)
Seit den frühen Morgenstunden läuft die Abstimmung über das Referendum. (5.Juli 2015)
Orestis Panagiotou, Keystone
Wie wichtig dieses Papier ist, weiss dieses Kind wohl noch nicht. (5. Juli 2015)
Wie wichtig dieses Papier ist, weiss dieses Kind wohl noch nicht. (5. Juli 2015)
Orestis Panagiotou, Keystone
Rund 10 Millionen Griechen werden zur Urne gebeten. (5. Juli 2015)
Rund 10 Millionen Griechen werden zur Urne gebeten. (5. Juli 2015)
Thanassis Stavrakis, Keystone
Europaweite Solidarität: Demonstranten auf dem Trafalgar Square in London, die sich für ein Nein der Griechen stark machen. (4. Juli 2015)
Europaweite Solidarität: Demonstranten auf dem Trafalgar Square in London, die sich für ein Nein der Griechen stark machen. (4. Juli 2015)
EPA/Will Oliver
Zwangsabgabe? Ein «böswilliges Gerücht»: Der griechische Finanzminister Giannis Varoufakis (Mitte) und seine Frau Danae verfolgen die Ansprache von Ministerpräsident Alexis Tsipras in Athen mit. (3. Juli 2015)
Zwangsabgabe? Ein «böswilliges Gerücht»: Der griechische Finanzminister Giannis Varoufakis (Mitte) und seine Frau Danae verfolgen die Ansprache von Ministerpräsident Alexis Tsipras in Athen mit. (3. Juli 2015)
Aris Messinis, AFP
«Lasst uns einmal mehr Geschichte schreiben»: Griechenlands Premier Alexis Tsipras bei seiner Rede in Athen. (3. Juli 2015)
«Lasst uns einmal mehr Geschichte schreiben»: Griechenlands Premier Alexis Tsipras bei seiner Rede in Athen. (3. Juli 2015)
AP Photo/Petros Giannakouris
Das Referendum findet statt, die Lager sind fast gleichauf: Junge Männer in Athen versehen ein Ja-Plakat mit einer Nein-Parole. (3. Juli 2015)
Das Referendum findet statt, die Lager sind fast gleichauf: Junge Männer in Athen versehen ein Ja-Plakat mit einer Nein-Parole. (3. Juli 2015)
Epa/Orestis Panagiotou
Das Referendum steht bevor: Demonstranten breiten auf dem Athener Stadtberg Lycabettus  ein riesiges Banner mit der Aufschrift «Nein» aus. (2. Juli 2015)
Das Referendum steht bevor: Demonstranten breiten auf dem Athener Stadtberg Lycabettus ein riesiges Banner mit der Aufschrift «Nein» aus. (2. Juli 2015)
Antonis Nikolopoulos/Eurokinissi, Reuters
Gegen ein Referendum und gegen Tsipras: Tausende Anhänger der kommunistischen Partei marschieren durch die Strassen Athens. (2. Juli 2015)
Gegen ein Referendum und gegen Tsipras: Tausende Anhänger der kommunistischen Partei marschieren durch die Strassen Athens. (2. Juli 2015)
AP Photo/Thanassis Stavrakis
Die Emotionen kochen hoch: Demonstranten verbrennen vor den Büros der Europäischen Komission in Athen eine EU-Flagge . (2. Juli 2015)
Die Emotionen kochen hoch: Demonstranten verbrennen vor den Büros der Europäischen Komission in Athen eine EU-Flagge . (2. Juli 2015)
Louisa Gouliamaki, AFP
Jeder ist im Wahlkampf involviert: Ein Hund trägt zwei Fähnchen mit der Aufschrift «Ja». (2. Juli 2015)
Jeder ist im Wahlkampf involviert: Ein Hund trägt zwei Fähnchen mit der Aufschrift «Ja». (2. Juli 2015)
Sakis Mitrolidis, AFP
Verliert langsam die Rückendeckung seines Koalitionspartners: Der griechische Regierungschef Alexis Tsipras auf den Stufen seiner Maximos Mansion in Athen. (1. Juli 2015)
Verliert langsam die Rückendeckung seines Koalitionspartners: Der griechische Regierungschef Alexis Tsipras auf den Stufen seiner Maximos Mansion in Athen. (1. Juli 2015)
Christian Hartmann, Reuters
Der geplante Staatsbesuch in Deutschland entfällt: Der griechische Präsident Prokopis Pavlopoulos, hier im Präsidentenpalast in Athen. (28. Juni 2015)
Der geplante Staatsbesuch in Deutschland entfällt: Der griechische Präsident Prokopis Pavlopoulos, hier im Präsidentenpalast in Athen. (28. Juni 2015)
Thanassis Stavrakis, Keystone
«Wir glauben, dass die Entscheidung des Volkes respektiert werden muss»: Der griechische Finanzminister Giannis Varoufakis, hier vor seinem Ministerium in Athen. (28. Juni 2015)
«Wir glauben, dass die Entscheidung des Volkes respektiert werden muss»: Der griechische Finanzminister Giannis Varoufakis, hier vor seinem Ministerium in Athen. (28. Juni 2015)
Simela Pantzartzi, Keystone
Notkredite ermöglichen den Banken das Überleben trotz des grossen Ansturms: Ein Pensionär zeigt das Geld, das er abgehoben hat. (1. Juli 2015)
Notkredite ermöglichen den Banken das Überleben trotz des grossen Ansturms: Ein Pensionär zeigt das Geld, das er abgehoben hat. (1. Juli 2015)
AP Photo/Spyros Tsakiris
«Oxi»: Die Parole der Regierung für das Referendum ist und bleibt Nein. (1. Juli 2015)
«Oxi»: Die Parole der Regierung für das Referendum ist und bleibt Nein. (1. Juli 2015)
AP Photo/Petros Karadjias
Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras bitte um ein neues, drittes Hilfsprogramm von den europäischen Geldgebern. (Archivfoto)
Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras bitte um ein neues, drittes Hilfsprogramm von den europäischen Geldgebern. (Archivfoto)
AP Photo/Petros Giannakouris
«Das letzte Angebot der Kommission ist von Freitag letzter Woche»: Bundeskanzlerin Angela Merkel kommentiert das angeblich neue Angebot der EU-Kommission an die Athener Regierung. (30. Juni 2015)
«Das letzte Angebot der Kommission ist von Freitag letzter Woche»: Bundeskanzlerin Angela Merkel kommentiert das angeblich neue Angebot der EU-Kommission an die Athener Regierung. (30. Juni 2015)
Odd Andersen, AFP
Politisches Abendprogramm: Besucher einer Bar in Athen verfolgen ein TV-Interview, in dem Tsipras über das Referendum spricht. (29. Juni 2015)
Politisches Abendprogramm: Besucher einer Bar in Athen verfolgen ein TV-Interview, in dem Tsipras über das Referendum spricht. (29. Juni 2015)
AP Photo/Petros Karadjias
Grossdemonstration in Athen: Eine Frau schwenkt eine griechische Flagge. (29. Juni 2015)
Grossdemonstration in Athen: Eine Frau schwenkt eine griechische Flagge. (29. Juni 2015)
Keystone
Für ein Nein beim bevorstehenden Referendum: Tausende demonstrieren in Athen vor dem Parlamentsgebäude. (29. Juni 2015)
Für ein Nein beim bevorstehenden Referendum: Tausende demonstrieren in Athen vor dem Parlamentsgebäude. (29. Juni 2015)
Louisa Gouliamaki, AFP
Das Bangen um die Pension: Rentner streiten mit dem Angestellten einer geschlossenen Bankfiliale in der Stadt Iraklio auf Kreta. (29. Juni 2015)
Das Bangen um die Pension: Rentner streiten mit dem Angestellten einer geschlossenen Bankfiliale in der Stadt Iraklio auf Kreta. (29. Juni 2015)
Stefanos Rapanis, Reuters
Kein Geld, keine Kunden: Ein Verkäufer sitzt neben seinem Stand auf dem Fischmarkt von Athen. (29. Juni 2015)
Kein Geld, keine Kunden: Ein Verkäufer sitzt neben seinem Stand auf dem Fischmarkt von Athen. (29. Juni 2015)
Angelos Tzortzinis, AFP
Auch die Metzger in der Athener Markthalle warten darauf, etwas verkaufen zu können. (29. Juni 2015)
Auch die Metzger in der Athener Markthalle warten darauf, etwas verkaufen zu können. (29. Juni 2015)
Louisa Gouliamaki, AFP
Krisengebiet: Humanitäre und wirtschaftliche Probleme treffen in Griechenland aufeinander. Ein Migrant schiebt Kartonschachteln an der Börse vorbei. (29. Juni 2015)
Krisengebiet: Humanitäre und wirtschaftliche Probleme treffen in Griechenland aufeinander. Ein Migrant schiebt Kartonschachteln an der Börse vorbei. (29. Juni 2015)
Thanassis Stavrakis, Keystone
Tsipras im Fokus: Zeitungen informieren über die letzten Ereignisse. (29. Juni 2015)
Tsipras im Fokus: Zeitungen informieren über die letzten Ereignisse. (29. Juni 2015)
Yannis Behrakis, Reuters
Niemand da: Eine ältere Dame versucht, einen Blick ins Innere der geschlossenen Bank zu erhaschen. (29. Juni 2015)
Niemand da: Eine ältere Dame versucht, einen Blick ins Innere der geschlossenen Bank zu erhaschen. (29. Juni 2015)
Petros Giannakouris, Keystone
Frust und Erklärungsnot: Bewohner von Athen diskutieren mit einem Bankangestellten. (29. Juni 2015)
Frust und Erklärungsnot: Bewohner von Athen diskutieren mit einem Bankangestellten. (29. Juni 2015)
Marko Djurica, Reuters
Die Schotten sind dicht: Der Bildschirm eines Geldautomaten zeigt an, dass im Moment keine Bargeldbezüge möglich sind. (29. Juni 2015)
Die Schotten sind dicht: Der Bildschirm eines Geldautomaten zeigt an, dass im Moment keine Bargeldbezüge möglich sind. (29. Juni 2015)
Orestis Panagiotou, Keystone
Fassungslos: Der 77-jährige Giorgos wartet vor einer Filiale der griechischen Nationalbank. Gemeinsam mit Dutzenden anderen Pensionären hofft er, seine Rente zu erhalten. (29. Juni 2015)
Fassungslos: Der 77-jährige Giorgos wartet vor einer Filiale der griechischen Nationalbank. Gemeinsam mit Dutzenden anderen Pensionären hofft er, seine Rente zu erhalten. (29. Juni 2015)
Yannis Behrakis, Reuters
Rentner vor verschlossenen Toren: Griechen versammeln sich vor einer Bank in Athen. (29. Juni 2015)
Rentner vor verschlossenen Toren: Griechen versammeln sich vor einer Bank in Athen. (29. Juni 2015)
Alkis Konstantinidis, Reuters
Gemeinsames Warten: In anderen Stadtteilen sieht die Situation gleich aus. (29. Juni 2015)
Gemeinsames Warten: In anderen Stadtteilen sieht die Situation gleich aus. (29. Juni 2015)
Thanassis Stavrakis, Keystone
Ungewissheit: Normalerweise würden sie hier am Ende des Monats ihre Rente beziehen. (29. Juni 2015)
Ungewissheit: Normalerweise würden sie hier am Ende des Monats ihre Rente beziehen. (29. Juni 2015)
Thanassis Stavrakis, Keystone
Die Banken sind zu: Die Griechen dürfen nur 60 Euro am Tag am Bancomaten abheben. (28. Juni 2015)
Die Banken sind zu: Die Griechen dürfen nur 60 Euro am Tag am Bancomaten abheben. (28. Juni 2015)
Angelos Tzortzinis, AFP
Starke Reaktionen: Mitglieder linker Parteien demonstrieren in Thessaloniki, während sie eine Flagge der EU verbrennen. (28. Juni 2015)
Starke Reaktionen: Mitglieder linker Parteien demonstrieren in Thessaloniki, während sie eine Flagge der EU verbrennen. (28. Juni 2015)
AP Photo/Giannis Papanikos
Medienauflauf: Journalisten stehen vor dem Präsidentenpalast in Athen, in dem Oppositionsführer Antonis Samaras von Staatschef Prokopis Pavlopoulos empfangen wird. (28. Juni 2015)
Medienauflauf: Journalisten stehen vor dem Präsidentenpalast in Athen, in dem Oppositionsführer Antonis Samaras von Staatschef Prokopis Pavlopoulos empfangen wird. (28. Juni 2015)
EPA/Alexandros Vlachos
Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) kommt am 28. Juni zu einer Krisensitzung zu Griechenland zusammen. Die EZB muss entscheiden, ob sie die griechischen Banken weiter mit Notkrediten versorgt.
Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) kommt am 28. Juni zu einer Krisensitzung zu Griechenland zusammen. Die EZB muss entscheiden, ob sie die griechischen Banken weiter mit Notkrediten versorgt.
Keystone
Überall, wie hier in Thessaloniki, standen Griechen in langen Schlangen, um Geld vom Bancomaten zu beziehen.
Überall, wie hier in Thessaloniki, standen Griechen in langen Schlangen, um Geld vom Bancomaten zu beziehen.
Sakis Mitrolidis, AFP
Schwerer Weg zu Kompromiss: Knackpunkt bei den Gesprächen ist die IWF-Forderung nach zusätzlichen Haushaltskürzungen. Athen will die Auflagen von EU, EZB und IWF dagegen mit Steuererhöhungen erfüllen. (24. Juni)
Schwerer Weg zu Kompromiss: Knackpunkt bei den Gesprächen ist die IWF-Forderung nach zusätzlichen Haushaltskürzungen. Athen will die Auflagen von EU, EZB und IWF dagegen mit Steuererhöhungen erfüllen. (24. Juni)
Keystone
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Wie fühlen Sie sich als Tourist in Griechenland: als Voyeur in der Krise oder als Retter in der Not?Weder noch. Als Halbgrieche besuche ich das Land regelmässig. Diese Reise hatte ich vor einem halben Jahr gebucht. Dass es politisch derart ausartet, konnte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wissen. Die Leute in Athen bleiben aber erstaunlich ruhig.

Beschreiben Sie die Stimmung auf der Strasse. Auf den ersten Blick scheint die Situation gleich wie früher. Die Unterschiede sind subtil, etwa wenn man eine Bar besucht: Statt zwei Biere bestellen Kunden vielleicht nur noch eines. Die internationale Presse verbreitet teilweise Schreckensmeldungen: Es herrsche Panik und die Situation auf der Strasse sei gefährlich. Ich habe davon wenig gespürt. Als Tourist kann man sich bedenkenlos bewegen, man wird freundlich empfangen. Die Griechen wissen, dass sie auf den Tourismus angewiesen sind – mehr denn je.

Kann noch Geld abgehoben werden? Problemlos und jederzeit. Hier zeigt sich jedoch der Unterschied zwischen Touristen und Einheimischen, es herrscht gewissermassen eine Zweiklassengesellschaft: Der Bezug für Griechen ist zurzeit auf 60 Euro limitiert. Für Besitzer ausländischer Mastercards gibt es keine Beschränkung. Da kommt man sich schon ein wenig merkwürdig vor, wenn man mit mehreren Hundert Euro in der Tasche die Schlange vor dem Bancomaten verlässt.

60 Euro ist wenig. Geraten die Leute nun in Zahlungsschwierigkeit? Die meisten Griechen besitzen Bargeldreserven. Der Geldfluss über die Bank ist ohnehin kleiner als in anderen Ländern. Gehälter und Renten werden grösstenteils in bar ausbezahlt. Schwieriger haben es Institutionen wie Restaurants. Vor allem dann, wenn sie eine grössere Lieferung bezahlen müssen.

Kann man in Restaurants oder Lebensmittelläden noch mit Kreditkarte bezahlen? In jenen, die ich besucht habe, ist dies uneingeschränkt möglich. Anders sieht es vielleicht in kleineren Läden aus. Dort wurde aber ohnehin schon mehrheitlich in bar bezahlt.

Am kommenden Sonntag stimmt Griechenland über das Europaket ab. Was halten die Leute davon, dass sie nun selbst über die Zukunft ihres Landes bestimmen müssen? Ich denke, sie haben kein Problem damit. Die Meinungen sind ohnehin schon gemacht. Die Anhänger der aktuellen Regierung werden das Paket ablehnen, die Gegner befürworten es. Weil Präsident Alexis Tsipras noch immer eine grosse Unterstützung geniesst, gehe ich von einem Nein aus.

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