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Wahlbetrug in Grossbritannien?

Bereits vor Beginn der heutigen Parlamentswahl gibt es Beschwerden über Unregelmässigkeiten im Zusammenhang mit der Briefwahl.

Erste Unregelmässigkeiten: Wahlboxen in einem Lagerhaus in Edinburgh.
Erste Unregelmässigkeiten: Wahlboxen in einem Lagerhaus in Edinburgh.
Reuters

Die britische Polizei prüft vereinzelt Vorwürfe des Wahlbetrugs. Untersucht würden Beschwerden in der Hauptstadt London sowie aus der Umgebung von Manchester im Nordwesten Englands und in Yorkshire im Norden des Landes, sagte ein Polizeisprecher. Dabei gehe es sowohl um Unregelmässigkeiten im Zusammenhang mit der Briefwahl als auch um mutmasslich falsche Registrierungen von Wähleradressen. Allein aus London lägen 23 Beschwerden aus insgesamt zwölf Bezirken vor.

Alle Beschwerden würden sorgfältig geprüft, wenn nötig würden die Justizbehörden eingeschaltet, sagte der Sprecher. Nach Angaben der britischen Wahlkommission sollen bei dem Urnengang am Donnerstag zusätzliche Sicherheitssysteme eingesetzt werden, die 2006 entwickelt wurden.

Knapper Ausgang erwartet

In Grossbritannien wird ein neues Parlament und damit auch ein neuer Premierminister gewählt. Amtsinhaber Gordon Brown von der Labour-Partei tritt bei dem Urnengang gegen seinen konservativen Herausforderer David Cameron und den Liberaldemokraten Nick Clegg an.

Umfragen zufolge zeichnet sich der knappste Ausgang einer britischen Parlamentswahl seit Jahrzehnten ab. In einer Umfrage für die Zeitung «Daily Express» kamen die konservativen Tories auf 35 Prozent der Stimmen, die Labour-Partei auf 27 und die Liberaldemokraten auf 26 Prozent. Einer Umfrage für den Sender ITV News und den «Independent» zufolge waren am Mittwoch jedoch noch knapp 40 Prozent der Wähler unentschieden.

SDA/jak

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