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Warum Griechenland keine Chance hatte

Bei den Gesprächen Griechenlands mit der Eurozone prallten zwei Wirklichkeiten aufeinander: die ökonomische und die politische.

Das Ringen der Griechen um Verständnis war hoffnungslos. Foto: Dea/G. Nimtallah/De Agostini (Getty)
Das Ringen der Griechen um Verständnis war hoffnungslos. Foto: Dea/G. Nimtallah/De Agostini (Getty)

Ex-Finanzminister Giannis Varoufakis schilderte die Griechenlandverhandlungen so: «Du bringst ein ökonomisches Argument, an dem du lang gearbeitet hast – und die Antwort ist ein blankes Starren. Es ist, als hättest du nichts gesagt. Du hättest auch die schwedische Nationalhymne singen können.»

Das Erschreckende am Ausgang der Griechenlandkrise ist nicht nur das Resultat, sondern auch die Erkenntnis, dass in Europa in zwei Welten geredet wird. Welten, die nicht zwei Interpretationen der Wirklichkeit beinhalten, sondern zwei Wirklichkeiten.

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