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Warum in der Schweizer Botschaft?

Ein deutscher Politiker will Edward Snowden auf der Schweizer Botschaft in Moskau vernehmen, weil die Sicherheitstechnologien dort «hervorragend» sein sollen. Tatsächlich steckt politisches Kalkül dahinter.

«Es geht nicht nur um technische Aspekte»: Die Schweizer Botschaft in Moskau.
«Es geht nicht nur um technische Aspekte»: Die Schweizer Botschaft in Moskau.
Keystone

Die Schweiz macht ihrem Ruf als neutraler Vermittlerstaat derzeit alle Ehre: Als Vorsitzende der OSZE ist sie im Ukrainekonflikt besonders engagiert, vorläufiger Höhepunkt war das Treffen von Bundespräsident Didier Burkhalter mit Wladimir Putin in Moskau. Auch beim Gezerre um Edward Snowden könnte die Schweiz künftig als Vermittlerin fungieren, jedenfalls wenn es nach dem deutschen CDU-Politiker Patrick Sensburg geht: Der Vorsitzende des NSA-Ausschusses möchte den Whistleblower vernehmen – vorstellbar wäre zum Beispiel ein Verhör oder eine abhörsichere Video-Schalte in der Schweizer Botschaft in Moskau, wie Sensburg gegenüber dem «Spiegel» sagt.

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