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Weitere Schiffe auf dem Weg nach Gaza?

Nach Aussagen der Gaza-Aktivisten sind offenbar noch zwei Schiffe auf dem Weg in die Region. Israel äusserte dazu eine deutliche Warnung.

Angespannte Stimmung: Mitglieder der Hamas-Truppen stehen Wache am Hafen von Gaza.
Angespannte Stimmung: Mitglieder der Hamas-Truppen stehen Wache am Hafen von Gaza.
Reuters

Die Organisatoren der «Flottille der Freiheit», die in der Nacht zu Montag gewaltsam von der israelischen Armee gestoppt worden war, hatten bereits angekündigt, dass zwei weitere Schiffe auf dem Weg in den Gazastreifen seien. Bei dem Militäreinsatz waren mindestens neun pro-palästinensische Aktivisten getötet worden.

Israel warnte in diesem Zusammenhang, dass es jedes weitere Hilfsschiff für den Gazastreifen stoppen werde. «Wir erlauben es Booten nicht, nach Gaza zu fahren, und die dort entstandene Terroristenbasis zu versorgen, die das Herz Israels bedroht», sagte der stellvertretende Verteidigungsminister Matan Wilnai dem staatlichen Rundfunk.

Fünf Aktivisten nach Deutschland zurückgekehrt

Fünf von elf Deutschen an Bord des Schiffskonvois mit Hilfsgütern für Gaza sind unterdessen wohlbehalten zurück in Deutschland. Ein Sprecher des Auswärtigen Amts teilte am Dienstag mit, sie seien am Vormittag auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld gelandet.

Unter den Rückkehrern waren auch die beiden Bundestagsabgeordneten der Linken, Inge Höger und Annette Groth. Ein Sprecher der Linksfraktion sagte, den beiden gehe es gut. Höger und Groth wollen sich am Mittag der Presse stellen. Aussenminister Guido Westerwelle verlangte Aufklärung über das Schicksal von sechs weiteren Bundesbürgern, die ebenfalls Teilnehmer an dem Hilfskonvoi waren.

afp/ddp/sda/raa

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