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«Ihr ist es gelungen, die Partei ihrem Willen zu unterwerfen»

Angela Merkel hat die CDU modernisiert, Kritiker beklagen aber den «Ausverkauf der konservativen Seele»: Was bleibt, wenn die Parteichefin nach 18 Jahren abtritt.

Angela Merkel im Frühling 2000, als sie Bundesvorsitzende der CDU wurde. Foto: Dieter Bauer (Imago)
Angela Merkel im Frühling 2000, als sie Bundesvorsitzende der CDU wurde. Foto: Dieter Bauer (Imago)

Die Liste der ehernen Überzeugungen ist lang, die der konservative Flügel der Christlich-Demokratischen Union um keinen Preis antasten wollte – und die Angela Merkel in den letzten Jahren dann doch früher oder später aufgegeben hat: So wurde der Mindestlohn Wirklichkeit, die Rente mit 63, die Homo-Ehe, die Abschaffung der Wehrpflicht, die Kleinkinderbetreuung in Kitas, der Ausstieg aus der Atomkraft, die EU als Transferunion, die Massenflucht nach Deutschland.

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