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Wie das FBI die Terrorpanik in Italien schürt

Plötzlich verschickt Matteo Renzi Nachrichten auf Whatsapp. Was soll das?

Italienische Soldaten beim Kolosseum in Rom. Foto: Alessandro Bianchi (Reuters)
Italienische Soldaten beim Kolosseum in Rom. Foto: Alessandro Bianchi (Reuters)

Und plötzlich ist Rom leer, wenigstens für römische Verhältnisse. Ein bisschen wie im August, wenn die Römer in die langen Sommerferien fahren, alle gleichzeitig. Vor dem Pantheon? Ein Strassengitarrist spielt vor sieben Zuhörern, man steht nicht mehr so gern in Menschentrauben. Vor der Fontana di Trevi? In normalen Zeiten kommt man da kaum vorbei an aufgeregt kichernden Japanern, die Münzen über ihre Schultern werfen. Nun geht das leicht. Der Petersplatz? Der Weihnachtsbaum steht schon. Doch zur Sonntagsmesse des Papstes kommt viel weniger Volk als sonst. Das Kolosseum und die Kaiserforen? Es steht da so viel Militär, dass vielen die Lust am Kontemplieren der Antike vergeht. In der Konditorei im jüdischen Viertel sagt eine übel gelaunte Angestellte beim ­Verpacken einer verbrannten Süssigkeit mit Mandeln und kandierten Früchten: «Gott weiss schon, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist.»

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