Zum Hauptinhalt springen

«Wenn schon einen Alten wählen, dann wenigstens den lustigen»

Italien im Chaos. Keiner weiss, wie es nach den Wahlen weitergehen soll. Aber wer sind eigentlich jene Menschen, die dieses Chaos angezettelt haben? Ein Experte gibt Auskunft über die Befindlichkeit des Italieners.

«Wahlschock»: Die politische Situation ist nach den Wahlen immer noch unsicher. (26. Februar 2013)
«Wahlschock»: Die politische Situation ist nach den Wahlen immer noch unsicher. (26. Februar 2013)
Michael Kappeler, Keystone

Herr Forlani, diese Woche ist viel über politische Leader und mögliche Koalitionen gesprochen worden. Wie steht es aber um die Befindlichkeit der Wähler, der Italiener? Bevor man die Stimmung der Italiener analysieren will, muss man eines festhalten: Der Italiener ist im Allgemeinen komplett ernüchtert. Es gibts nichts mehr, was ihn erstaunt. Egal, was passiert, er lässt es über sich ergehen und findet sich mit der Situation ab. Aktuell fällt mir dazu auch der Rücktritt des Papstes ein. Hier in Rom wurde einige Tage darüber gesprochen, dann war das Thema wieder vom Tisch. Ähnlich verhält es sich mit der Politik. Die Italiener haben ohnehin schon lange ihren Glauben an die Politik verloren. Wir sind es gewohnt, dass die Regierung praktisch jedes Jahr wechselt. Und jetzt herrscht halt einmal mehr Chaos.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.