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Wie die Briten Ghadhafis Sohn hofierten

Foreign Office, Baufirmen und die Rüstungsindustrie: Alle wollten Diktatorensohn Saif al-Islam zu einer glanzvollen akademischen Karriere verhelfen.

Peter Nonnenmacher
Von Akademikern und Politikern umsorgt: Saif Ghadhafi 2002 in einem Londoner Museum, vor seinem eigenen Gemälde «The Challenge».
Von Akademikern und Politikern umsorgt: Saif Ghadhafi 2002 in einem Londoner Museum, vor seinem eigenen Gemälde «The Challenge».
Keystone

Die London School of Economics (LSE) öffnete ihm alle Türen. Der Rektor der LSE nahm ihm, zuvorkommend, die schwere Geldtasche ab. Einer der Professoren der Hochschule machte sich zu seinem persönlichen Berater. Und die libysche Botschaft bot an, seine Magisterarbeit – und was sonst so verlangt wurde – für ihn zu schreiben. Saif al-Islam, der jüngst gefangen genommene Diktatorensohn, konnte sich über Mangel an Beistand beim Verfolgen einer glanzvollen akademischen Karriere in Grossbritannien nicht beklagen. Den Antrag auf Aufnahme in die LSE 2002 hatte ihm ein Marketingexperte des britischen Rüstungskonzerns BAE ausgefüllt.

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