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«Wir haben ein Blutvergiessen verhindert»

Walentina Matwijenko, die Chefin des russischen Oberhauses, sagt, nicht Russland, sondern Kiew müsse den Minsker Friedensvertrag endlich umsetzen.

Mit Walentina Matwijenko sprachen Zita Affentranger und Luca De Carli
«Wir lassen uns nicht provozieren»: Walentina Matwijenko. Foto: Franziska Rothenbühler
«Wir lassen uns nicht provozieren»: Walentina Matwijenko. Foto: Franziska Rothenbühler

Sie treffen sich mit Parlamentschefs aus ganz Europa. Viele kritisieren Russland scharf. Funktioniert die Zusammenarbeit noch? Oder fühlen Sie sich in Bern sehr einsam?

Natürlich fühle ich mich nicht einsam. Und ebenso wenig ist unser Land isoliert. Russland ist eine Grossmacht. Alle wissen, dass heute ohne uns kein grosses internationales Problem oder auch nur ein regionaler Konflikt gelöst werden kann. Im Gegenteil spielt Russland in der Weltpolitik eine immer grössere Rolle. Wir setzen uns für die Einhaltung des internationalen Rechts ein, für eine Führungsrolle der UNO, für die Gewährung von Sicherheit für alle. Wir sind gegen die Einmischung in die inneren Angelegenheiten souveräner Staaten und bekommen dafür in der Welt immer mehr Unterstützung.

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