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«Wir spüren, dass nichts unumkehrbar ist»

Frank-Walter Steinmeier: «Die USA können kein Interesse daran haben, dass andere Mitglieder der EU dem Beispiel Grossbritanniens folgen.» Foto: Hans Christian Plambeck/Laif

In den USA ist ein Mann Präsident, den Sie einen Hassprediger genannt haben. Musste das mal raus?

Darauf können Sie nicht vertrauen.

Aber die Rede ist eine erste harsche Botschaft. Macht Ihnen die nicht Angst?

Trump zeigt grösste Skepsis gegenüber der EU. Wie wollen Sie das abwehren?

Der US-Präsident benennt Defizite, darunter den mangelnden Beitrag der Europäer zu ihrer Sicherheit. Hat er recht?

Schaut Europa nicht ohnmächtig zu?

Ausgerechnet das Atomabkommen wird Trump, wenn er Wort hält, aufkündigen. Wie gefährlich ist das?

«Syrien ist vor allem ein Beispiel für die Handlungsunfähigkeit des UNO-Sicherheitsrats»

Frank-Walter Steinmeier

Noch Schlimmeres verhindern: Das passt auch zum zweiten Grosskonflikt Ihrer Amtszeit, dem Krieg in der Ukraine. Warum ist dort nicht mehr möglich?

Sie haben immer wieder erklärt, es gebe in Syrien keine militärische Lösung. Im Moment sieht es so aus, als seien Sie widerlegt.

Trotzdem hat Russland den Sieg auf dem Schlachtfeld fast errungen.

Sie bleiben Zweckoptimist. In Wahrheit hat der Westen in Syrien nichts erreicht. Was bedeutet das für die Welt?

Welche Chancen?

Müssen Sie nicht konstatieren, dass Putin die Welt bekommen hat, die er haben wollte? Soldaten, Waffen, Armeen sind wieder zentrale Währungen.

Die EU wird seit der Finanzkrise 2008 von immer mehr Menschen infrage gestellt. Wie kann man diese Dynamik stoppen?

Die neuen Nationalisten predigen eine simplere Welt für Europa. Warum nicht eine Freihandelszone für alle – aber nicht mehr? Mit Kanada klappt das auch.

Wie viel Nationalstaat verträgt die EU? Wie viel braucht sie, um zu überleben?

Sie werden als Bundespräsident über eine perfektionierte Diplomatensprache verfügen. Vermittelnd. Ausgewogen. Aber so hält man keine aufrüttelnden Reden. Müssen Sie sich ändern?