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«Wir stecken mitten im Informationskrieg»

Die US-Geheimdienste NSA und CIA sollen in Genf im grossen Stil spitzeln. Spionage-Experte Daniele Ganser zu den Methoden und Zielen der Amerikaner und wie die Schweiz davon betroffen sein könnte.

«Sie finden wohl oft Dinge, von denen sie gar nicht gewusst haben, dass sie sie suchen»: Hund Elmo (l.) vor einer Wand mit der Aufschrift «streng geheim» bei Google in Zürich. (9. März 2011)
«Sie finden wohl oft Dinge, von denen sie gar nicht gewusst haben, dass sie sie suchen»: Hund Elmo (l.) vor einer Wand mit der Aufschrift «streng geheim» bei Google in Zürich. (9. März 2011)
Reuters
Zeigt sich ahnungslos: US-Präsident Barack Obama.
Zeigt sich ahnungslos: US-Präsident Barack Obama.
AFP
Hier arbeiten die Internet-Spitzel: Der NSA-Hauptsitz in Fort Meade im US-Bundesstaat Maryland.
Hier arbeiten die Internet-Spitzel: Der NSA-Hauptsitz in Fort Meade im US-Bundesstaat Maryland.
Behörden, Reuters
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Man hört nicht erst seit dem jüngsten «Spiegel»-Bericht zu einer angeblichen Spionagezentrale von NSA und CIA, dass Genf ein Tummelplatz für Spione ist. Wie sieht es tatsächlich aus?

Das weiss niemand ganz genau. Es ist der Vorteil eines Spions, dass man ihn als solchen nicht erkennt. Er ist in der Regel unter anderem Namen als Mitarbeiter einer Botschaft getarnt. Man weiss aber, dass Genf ein interessanter Ort für Spione ist, weil die Stadt viele internationale Organisationen und Konferenzen beherbergt. In New York ist es ähnlich. In diesen beiden UNO-Städten kommt die ganze Welt zusammen. Das ist in Buenos Aires oder Jakarta nicht so.

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