Zum Hauptinhalt springen

Wo Kiew nichts mehr zu sagen hat

Moskautreue Separatisten haben in Teilen der Ostukraine ein Gewaltregime errichtet. Sie profitieren von einer prorussischen Stimmung. Aber eine Mehrheit für den Anschluss gibt es nicht.

Prorussische Separatisten machten aus der Trauerfeier für den erschossenen Alexander Lubenez in Slowjansk eine politische Kundgebung. Foto: Kirill Kudrjawzew (Getty Images)
Prorussische Separatisten machten aus der Trauerfeier für den erschossenen Alexander Lubenez in Slowjansk eine politische Kundgebung. Foto: Kirill Kudrjawzew (Getty Images)

Die Glocken der Alexander-Newski-Kirche in Slowjansk beginnen zu schlagen. Ein Mann mit einem riesigen Holzkreuz tritt aus der Tür, es folgen ihm orthodoxe Priester, Frauen mit Kopftüchern und Männer, die einen offenen Sarg tragen. Gerade einmal 22 Jahre alt ist Alexander Lubenez geworden. Er starb an einer Strassensperre, als die ukrainische Armee am Donnerstag auf Slowjansk vorrückte.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.