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«Es gibt bald neue Routen»

Fabrice Leggeri leitet die EU-Grenzschutzbehörde Frontex. Er fordert mehr europäische Solidarität und dass die Migranten an der EU-Aussengrenze systematisch erfasst werden.

Flüchtlinge rasten in Tovarnik, Kroatien. Das Balkanland erlebt einen grossen Ansturm von Migranten. Foto: Antonio Bronic (Reuters)
Flüchtlinge rasten in Tovarnik, Kroatien. Das Balkanland erlebt einen grossen Ansturm von Migranten. Foto: Antonio Bronic (Reuters)

Herr Leggeri, als vor einigen Tagen das Bild des kleinen syrischen ­Knaben Aylan Kurdi um die Welt ging, der auf seinem Weg nach Europa ertrunken war: Fragten Sie sich, ob Sie als Frontex-Chef nicht mehr hätten tun können, um diesen unnötigen Tod zu verhindern?

Jeder Tod ist eine Tragödie. Und Frontex trägt dazu bei, dass nicht noch mehr sterben müssen auf ihrer Flucht nach Europa. Ein Foto wie das des kleinen ­syrischen Knaben ist dennoch eine ­Mahnung an die Europäische Union, dass sie jetzt handeln muss, um die Krise wirklich zu meistern.

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