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Zürich-Kloten: Sicherheitsdispositiv wird laufend überprüft

Mehrere Flughäfen Europas verschärfen die Sicherheitsmassnahmen nach den Explosionen in Brüssel.

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Wachsame Augen: Zwei Kantonspolizisten der Flughafenpolizei beobachten Passagiere. (Archiv)
Wachsame Augen: Zwei Kantonspolizisten der Flughafenpolizei beobachten Passagiere. (Archiv)
Walter Bieri, Keystone

Nach den Explosionen auf dem Flughafen Zaventem in Brüssel haben auch andere Airports in europäischen Städten ihre Sicherheitsvorkehrungen verschärft.

Auf dem Berliner Flughafen Tegelbleibt die Besuchertrasse am Dienstag geschlossen. Der Flughafen Frankfurt stellt sich indes darauf ein, umgeleitete Passagierjets aus der belgischen Hauptstadt aufzunehmen.

Eine erste Maschine der AUA (Austrian Airlines) ist bereits nach Frankfurt dirigiert worden, wie ein Sprecher des Flughafenbetreibers Fraport berichtete. Die Sicherheitsmassnahmen seien auf der höchsten Stufe und würden eng mit den Sicherheitsbehörden abgestimmt.

Zürich: Polizei vermehrt präsent

Am Flughafen Zürich-Kloten lief derweil der Betrieb nach den Anschlägen vorerst normal, wie eine Sprecherin der Nachrichtenagentur sda sagte. Die Polizei habe aber die Präsenz punktuell erhöht, das Sicherheitsdispositiv werde laufend überprüft. Zur Zeit gebe es für Passagiere und Besucher aber keine Auflagen.

Die Fluggesellschaft Swiss hat einen Flug mit Ziel Brüssel am Dienstagmorgen in Düsseldorf landen lassen und vier weitere am Dienstag geplante Flüge ab Zürich abgesagt, wie eine Sprecherin am Mittag auf Anfrage sagte. Ausfallen wird auch der Flug von Brüssel nach Zürich am Mittwochmorgen. Betroffen sind rund 800 Passagiere.

Swiss bietet für vor dem Anschlag gebuchte Flüge nach Brüssel eine Gratis-Umbuchung an. Das gilt vorläufig für Flüge bis zum 28. März. Reisende können ihre Flüge vom selben Abflugort und Destination Brüssel entweder verschieben oder auf die Reise verzichten und sich den Ticketpreis zurückerstatten lassen.

London und Paris reagieren

Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen gab es auf dem Flughafen Gatwick in London sowie dem Pariser Flughafen Roissy-Charles-de-Gaulle und den Bahnhöfen in der französischen Hauptstadt. Aus Brüssel kommende Züge sollten besonders kontrolliert werden, hiess es in einer Mitteilung.

Auch auf allen Flughäfen der Niederlande wurden die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt. Zudem wurden vorübergehend Kontrollen an der Grenze zu Belgien eingeführt, wie das Ministerium für Inneres und Sicherheit mitteilte.

(SDA)

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