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Kalter Krieg um Lebensmittel

Die russischen Gegensanktionen treffen die einfache Bevölkerung härter als die Sanktionen selber.

Das Warenangebot hat sich spürbar verringert: Russisches Rentnerpaar im Frühling 2015 beim Verzehr von Süssigkeiten vor einem Lebensmittelgeschäft in Moskau. Foto: Bloomberg
Das Warenangebot hat sich spürbar verringert: Russisches Rentnerpaar im Frühling 2015 beim Verzehr von Süssigkeiten vor einem Lebensmittelgeschäft in Moskau. Foto: Bloomberg

Im russischen Alltag ist das Wort «Sanktionen» zu einem Synonym geworden für die neue Konfrontation mit dem Westen. Es hat häufig nur noch ganz am Rand mit jenen Massnahmen zu tun, welche die USA, die Europäische Union und eine Reihe anderer Länder nach der Annexion der Krim durch Russland eingeführt und seit der Eskalation des Konflikts in der Ukraine vor einem Jahr entscheidend verschärft haben. In Shops für Patriotismusbedarf gibt es neben ­Putin-Shirts auch solche mit Atom­raketen des Typs Iskander und der ­Aufschrift: «Die Iskander fürchtet sich nicht vor Sanktionen».

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