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1300 syrische Rebellen wollen in Kobane kämpfen

Laut dem türkischen Präsidenten Erdogan sind über Tausend Kämpfer der Freien Syrischen Armee bereit, die Kurden in Kobane gegen den IS zu unterstützen.

Sollen auch gegen den IS ins Feld ziehen: Kämpfer der Freien Syrischen Armee während eines Gefechts bei Aleppo. (16. Oktober 2014)
Sollen auch gegen den IS ins Feld ziehen: Kämpfer der Freien Syrischen Armee während eines Gefechts bei Aleppo. (16. Oktober 2014)
Reuters

Rund 1300 Kämpfer der gemässigten Rebellengruppe Freie Syrische Armee (FSA) sind nach Angaben der Türkei bereit, den Verteidigern der umkämpften syrischen Kurdenstadt Kobane zu Hilfe zu kommen.

Kobane wird seit Wochen von der Jihadistengruppe Islamischer Staat (IS) belagert. Erdogan sagte, die kurdische Partei der Demokratischen Union (PYD) habe der Entsendung von 1300 FSA-Kämpfern nach Kobane zugestimmt. Die beiden Gruppen würden nun Gespräche über die Transitroute führen. Kobane ist von drei Seiten durch die Jihadisten eingeschlossen. Nur im Norden über die Grenze zur Türkei ist der Zugang noch frei. Die FSA-Kämpfer müssten sich daher entweder den Weg nach Kobane freikämpfen oder über die Türkei kommen.

Nur 150 Peshmerga

Die Regierung in Ankara unterhält seit langem enge Beziehungen zur FSA und unterstützt sie im Kampf gegen den syrischen Machthaber Bashar al-Assad. Die PYD dagegen betrachtet Ankara als terroristische Organisation.

Die Kurden in Kobane sollen auch Unterstützung durch kurdische Peshmerga-Kämpfer aus dem Irak erhalten. Diese sollen den Weg über die Türkei nehmen. Erdogan sagte am Freitag, er sei gerade informiert worden, dass die Zahl der Peshmerga auf 150 reduziert worden sei. Am Vorabend hatte er noch von 200 gesprochen.

AFP/kpn

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