«Das Terrorregime Ghadhafis neigt sich dem Ende zu»

Nato-Generalsekretär Rasmussen sieht bedeutende Fortschritte beim Einsatz des Militärbündnisses in Libyen. Ghadhafi sei zusehends isoliert. Man müsse den Druck auf den Despoten aber weiter aufrechterhalten.

«Unsere Operation in Libyen erreicht ihre Ziele»: Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen.

«Unsere Operation in Libyen erreicht ihre Ziele»: Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen.

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Die Luftangriffe hätten die Möglichkeiten des libyschen Machthabers Muammar al-Ghadhafi, gegen sein eigenes Volk vorzugehen, deutlich verringert, sagte Anders Fogh Rasmussen heute auf einem Nato-Forum in Bulgarien.

«Unsere Operation in Libyen erreicht ihre Ziele. Und wir verhindern, dass Ghadhafi die seinigen erreicht», erklärte Nato-Generalsekretär Rasmussen. «Das Terrorregime Ghadhafis neigt sich dem Ende zu.»

Ghadhafi ist isoliert

Der Nato-Generalsekretär sprach von einer zunehmenden Isolation Ghadhafis im In- und Ausland. Sogar jene, die ihm am nächsten stünden, liefen über oder gingen ins Ausland, sagte Rasmussen. Der Druck auf Ghadhafi werde jedenfalls aufrechterhalten, bis alle Angriffe auf Zivilisten gestoppt würden.

Eine Frist bis zu einem möglichen Ende des Libyen-Einsatzes nannte der Nato-Generalsekretär nicht. Er erklärte aber, dass die Krise nicht allein mit militärischen Mitteln gelöst werden könne. (pbe/dapd)

Erstellt: 30.05.2011, 14:40 Uhr

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