USA dementieren Bericht über Einigung auf Pufferzone

Die US-Regierung hat einem Bericht des Senders CNN Türk widersprochen, wonach sie sich mit der Türkei auf Details einer Pufferzone in Nordsyrien geeinigt hat.

Türkisch-syrische Grenze: Die Türkei und die USA sind bemüht, eine Zone zu errichten. (Juli 2015)

Türkisch-syrische Grenze: Die Türkei und die USA sind bemüht, eine Zone zu errichten. (Juli 2015) Bild: Keystone

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Es gebe in einer möglichen Pufferzone im Norden Syriens keine Vereinbarung, sagte ein Sprecher des Aussenministeriums am Dienstag in Washington. CNN Türk hatte unter Berufung auf Aussenstaatssekretär Feridun Sinirlioglu berichtet, dass das Gebiet 98 Kilometer lang und 45 Kilometer breit sein und von gemässigten syrischen Rebellen überwacht werden solle.

Der Sprecher des US-Aussenministeriums sagte, es gehe darum, die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) aus der Region zu vertreiben. Amerikanische Diplomaten hatten jüngst erklärt, die Verhandlungen über die Pufferzone dauerten an.

Gemässigte Rebellen sollen helfen

Die sunnitischen Fanatiker vom IS haben weite Teile Syriens eingenommen und sind zur mächtigsten Rebellengruppe im Bürgerkrieg geworden. Am Dienstag starteten sie nahe der türkischen Grenze eine weitere Offensive.

Die Türkei und die USA hoffen, die Extremisten mit Hilfe von gemässigten Rebellen von der Grenze zu vertreiben. Diplomaten zufolge sollen 60 von den USA ausgebildete Kämpfer den Kern der Truppe bilden und bei Bedarf Luftangriffe anfordern. Bisher konnten die internationalen Attacken auf den IS allerdings wenig ausrichten. (fal/sda)

Erstellt: 11.08.2015, 22:44 Uhr

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