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Abgestürzter Kampfjetpilot – Jordaniens Optionen

Ein Befreiungskommando losschicken? Verhandeln? Noch härter zuschlagen? Die Geisel in den Händen der IS-Kämpfer bringt Jordanien in ein Dilemma.

Erfolg für die IS-Propaganda: Jihadistische Kämpfer feiern die Gefangennahme eines Piloten der Anti-IS-Koalition.
Erfolg für die IS-Propaganda: Jihadistische Kämpfer feiern die Gefangennahme eines Piloten der Anti-IS-Koalition.

Mit der Gefangennahme des Kampfjetpiloten Maaz al-Kassasbeh ist dem Islamischen Staat (IS) ein Propaganda-Coup gelungen. Der 26-jährige Jordanier ist der erste Pilot der von den USA angeführten Anti-IS-Koalition, den die Terrormiliz festnehmen konnte. Das Schicksal des Piloten, dessen Flugzeug wegen eines technischen Defekts abgestürzt war, ist ungewiss: Der Vater des Piloten, Safi Yousef al-Kassasbeh, bat den IS um «Gnade» für seinen Sohn. Auch dessen Bruder meldete sich inzwischen zu Wort: «Das ist nicht unser Krieg», sagte Jawad al-Kassasbeh laut Medienberichten, «ich wünsche mir, dass sich Jordanien aus diesem Krieg zurückzieht.»

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