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Abwehrschlacht am europäischen Burggraben

Mit fast allen Mitteln gegen Immigranten: Spanien schottet seine Exklaven Ceuta und Melilla ab.

Melilla, eine Exklave Spaniens in Marokko, versucht, mit elf Kilometer langen und sechs Meter hohen Zaunanlagen afrikanische Flüchtlinge, die nach Europa wollen, abzuwehren.
Melilla, eine Exklave Spaniens in Marokko, versucht, mit elf Kilometer langen und sechs Meter hohen Zaunanlagen afrikanische Flüchtlinge, die nach Europa wollen, abzuwehren.
Keystone
Drähte mit rasiermesserscharfen Klingen sollen die Flüchtlinge abschrecken. Nach 2005 ist es das zweite Mal, dass Spanien Natodraht an dem Doppelzaun rund um Melilla anbringt.
Drähte mit rasiermesserscharfen Klingen sollen die Flüchtlinge abschrecken. Nach 2005 ist es das zweite Mal, dass Spanien Natodraht an dem Doppelzaun rund um Melilla anbringt.
Keystone
Spanien verstärkt seine Südgrenze, weil seit dem vergangenen Sommer immer mehr Flüchtlinge von Marokko nach Melilla zu gelangen versuchen.
Spanien verstärkt seine Südgrenze, weil seit dem vergangenen Sommer immer mehr Flüchtlinge von Marokko nach Melilla zu gelangen versuchen.
Keystone
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Eine Tragödie sorgt für Aufregung in Spanien. Und nicht nur dort. Noch ist unklar, was am frühen Morgen des 6. Februar an der Playa del Tarajal, einem Strand von Ceuta, tatsächlich geschah. Wie es genau kam, dass 15 Flüchtlinge aus Schwarzafrika ertranken, nachdem sie versucht hatten, schwimmend die südlichsten Gestade Europas auf nordafrikanischem Boden zu erreichen. Wurden Gummigeschosse auf sie abgefeuert? Setzte die spanische Guardia Civil auch Tränengas gegen sie ein? Ertranken sie aus Erschöpfung, wie es der spanische Innenminister behauptet? Oder weil sie in Panik gerieten ob des Beschusses? Und warum half man ihnen nicht?

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