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Ägyptens neuer Präsident: Amr Moussa hat beste Chancen

Einen Monat vor der Präsidentschaftswahl in Ägypten liegt der ehemalige Generalsekretär der Arabischen Liga in Umfragen vorne. Dies, obwohl ihm schon unterstellt wurde, dass seine Mutter jüdisch sei.

Hat die Nase vorne: Laut einer am Montag veröffentlichten Studie würden 30.7 Prozent der Ägypter Amr Moussa wählen. (Im Bild auf Wahlkampftour bei Beduinen am 23. Februar 2012).
Hat die Nase vorne: Laut einer am Montag veröffentlichten Studie würden 30.7 Prozent der Ägypter Amr Moussa wählen. (Im Bild auf Wahlkampftour bei Beduinen am 23. Februar 2012).
Reuters
Der ehemalige Generalsekretär der Arabischen Liga ist Favorit eines breiten Spektrums von Wählern. Im Wahlkampf besuchte er die grösste orthodoxe Kirche in Sharm el-Sheikh (24. Februar 2012).
Der ehemalige Generalsekretär der Arabischen Liga ist Favorit eines breiten Spektrums von Wählern. Im Wahlkampf besuchte er die grösste orthodoxe Kirche in Sharm el-Sheikh (24. Februar 2012).
Reuters
Noch weniger Stimmen würde Ayman Nour gewinnen. Als Mubarak noch an der Macht war, war Nour in den Wahlen 2005 der Hoffnungskandidat der Opposition. Er wurde unter dem Vorwand der Urkundenfälschung verhaftet. Aus gesundheitlichen Gründen kam er 2009 frei. (6. April 2012).
Noch weniger Stimmen würde Ayman Nour gewinnen. Als Mubarak noch an der Macht war, war Nour in den Wahlen 2005 der Hoffnungskandidat der Opposition. Er wurde unter dem Vorwand der Urkundenfälschung verhaftet. Aus gesundheitlichen Gründen kam er 2009 frei. (6. April 2012).
Reuters
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Am 23. und 24. Mai beginnt die erste Runde der Präsidentschaftswahl im bevölkerungsreichsten Land in der arabischen Welt. Laut einer am Montag veröffentlichten Umfrage des al-Ahram Center for Political and Strategic Studies liegt Amr Moussa mit 30,7 Prozent der Stimmen vorne. Dicht gefolgt vom salafistischen Prediger Hazem Salah Abu Ismail mit 28,8 Prozent. Dritter ist mit 8,5 Prozent der Stimmen Aboul Fotouh, ehemaliges Mitglied der Muslimbrüder. An vierter Stelle rangiert der ehemalige Geheimdienstchef Omar Suleiman mit 8,2 Prozent.

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