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Alle gegen alle in Syrien

Der Feind meines Feindes ist mein Freund: Russland spannt jetzt mit den Kurden in Syrien zusammen. Was das für den Westen bedeutet.

Tomas Avenarius, Julian Hans, Paul-Anton Krüger und Christiane Schlötzer
Von syrischen Regierungstruppen bombadiert: Die Rebellenstadt Duma, die zur nordöstlichen Agglomeration der Hauptstadt Damaskus gehört. Foto: Bassam Khabie (Reuters)
Von syrischen Regierungstruppen bombadiert: Die Rebellenstadt Duma, die zur nordöstlichen Agglomeration der Hauptstadt Damaskus gehört. Foto: Bassam Khabie (Reuters)

Die ungelöste Kurdenfrage ist eine blutige Konstante der jüngeren Nahost-Geschichte. Das «weltweit grösste Volk ohne eigene Nation» lebt in vier wichtigen Staaten der Region. Sein Wunsch nach Unabhängigkeit blieb unerfüllt. Marginalisierung, Aufsässigkeit und innere Zerstrittenheit der Kurden sind ­jedoch seit Jahrzehnten immer wieder Anlass für Krieg und Gewalt – ob in der Türkei, im Irak, im Iran oder in Syrien.

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