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Angriff auf israelische Soldaten im Sinai – drei Tote

Drei unbekannte Männer haben Berichten zufolge an der ägyptischen Grenze israelische Soldaten attackiert. Sie sollen Sprengstoff am Körper getragen haben. Alle drei Angreifer wurden erschossen.

Es soll auch Explosionen gegeben haben: Das israelisch-ägyptische Grenzgebiet Sinai.
Es soll auch Explosionen gegeben haben: Das israelisch-ägyptische Grenzgebiet Sinai.
AFP

Israelische Soldaten haben drei Angreifer an der Grenze zu Ägypten erschossen. Die schwerbewaffneten Männer drangen nach Armeeangaben über die an diesem Abschnitt noch nicht mit einem Zaun gesicherte Grenze nach Israel ein und eröffneten das Feuer auf eine Armeepatrouille.

Wie Armee-Sprecherin Avital Leibovich mitteilte, hätten die Soldaten Arbeiter beim Bau des Grenzzaunes zum Sinai schützen sollen. Israel habe noch keine Informationen über die Identität der Angreifer. Ein ägyptischer Sicherheitsbeamter auf dem Sinai sagte der Nachrichtenagentur dpa jedoch, es habe sich um drei «Dschihadisten» (Religionskrieger) gehandelt.

Drei verletzte israelische Soldaten

Nach israelischen und ägyptischen Angaben trugen die Angreifer auch Sprengstoffgürtel. Nach Angaben des ägyptischen Beamten hätten sie eine israelische Grenzpatrouille angegriffen und sich dann in die Luft gesprengt.

Die Zeitung «Jerusalem Post» berichtete, zwei israelische Soldaten seien verletzt worden, einer davon schwer. Eine offizielle Bestätigung gab es zunächst nicht. Zur Nationalität der Angreifer machte der Sicherheitsbeamte keine Angaben. Es wird jedoch vermutet, dass sie einer lokalen ägyptischen Terrorgruppe angehören.

Zaun bald fertig

Am Ort des Angriffs auf der Höhe des Berges Harif auf dem Sinai auf etwa halbem Wege vom Mittelmeer zum Roten Meer gibt es nach Angaben der israelischen Armee noch keinen Grenzzaun. Die Schiesserei habe sich auf israelischem Territorium ereignet, sagte Leibovich weiter.

Der Zaun entlang der gut 150 Kilometer langen israelisch- ägyptischen Grenze ist schon weitgehend fertiggestellt. Bis zum Jahresende wollen die Israelis die letzten Lücken geschlossen haben.

SDA/wid

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