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Angriff auf Ölarbeiter: Boko Haram tötet mindestens 50 Menschen

Die Terrormiliz hat am Dienstag bei einem Angriff mehrere Soldaten und Zivilisten getötet. Das attaktierte Geologen-Team befand sich in Nigeria auf der Suche nach Erdöl.

foa
Bei einem Angriff auf ein Internat im Februar 2018 hatte Boko Haram Hunderte von Mädchen entführt. Inzwischen wurden die meisten von ihnen wieder freigelassen.
Bei einem Angriff auf ein Internat im Februar 2018 hatte Boko Haram Hunderte von Mädchen entführt. Inzwischen wurden die meisten von ihnen wieder freigelassen.
Aminu Abubakar, AFP
Schon oft vom Militär tot gemeldet: Abubakar Shekau führt die Terrormiliz in Nigeria an. (12. Mai 2014)
Schon oft vom Militär tot gemeldet: Abubakar Shekau führt die Terrormiliz in Nigeria an. (12. Mai 2014)
Keystone
Stolz präsentiert sich die Terrormiliz der Öffentlichkeit. Die Taten der Gruppe um Abubakar Shekau sind greulich. Jetzt soll aber der nigerianischen Armee ein grosser Schlag gelungen sein. (31. Oktober 2014)
Stolz präsentiert sich die Terrormiliz der Öffentlichkeit. Die Taten der Gruppe um Abubakar Shekau sind greulich. Jetzt soll aber der nigerianischen Armee ein grosser Schlag gelungen sein. (31. Oktober 2014)
Keystone
Die Terrormiliz ist bekannt dafür, dass sie Schulmädchen und Frauen entführt. (14. August 2016)
Die Terrormiliz ist bekannt dafür, dass sie Schulmädchen und Frauen entführt. (14. August 2016)
AFP
Teile der Bevölkerung Nigerias werden von Boko Haram aufs übelste terrorisiert. Eltern trauern, weil ihre Kinder entführt worden sind. (14. August 2016)
Teile der Bevölkerung Nigerias werden von Boko Haram aufs übelste terrorisiert. Eltern trauern, weil ihre Kinder entführt worden sind. (14. August 2016)
Oamikan Gbemiga, Keystone
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Bei einem Angriff der Islamistengruppe Boko Haram auf Erdölarbeiter in Nigeria sind nach übereinstimmenden Angaben von Rettungskräften, Hilfsorganisationen und aus Armeekreisen mindestens 50 Menschen getötet worden.

Die Zahl der Todesopfer werde vermutlich weiter steigen, hiess es am Donnerstag aus Sicherheitskreisen. Der Angriff auf Mitarbeiter des staatlichen nigerianischen Erdölkonzerns NNPC ereignete sich demnach bereits am Dienstag nahe Magumeri im Nordosten des Landes.

Geologen und Soldaten getötet

Weitere Quellen sprachen davon, dass die Geologen bei einem Feuergefecht nach einem Entführungsversuch der Terrormiliz Boko Haram getötet wurden. Die Leichen seien in ein Spital in Maiduguri im Nordosten des Landes gebracht worden, berichteten örtliche Medien am Donnerstag. Unter den Opfern seien unter anderem 18 Soldaten sowie Mitarbeiter des staatlichen Erdölunternehmens.

Die Geologen, die für die Universität Maiduguri arbeiten, hatten für das Erdölunternehmen im See Tschad nach neuen Erdölvorkommen geforscht. Dabei waren ihre Sicherheitsleute am Dienstag von den Terroristen angegriffen worden. Zehn Geologen wurden zunächst gekidnappt – später aber von der nigerianischen Armee befreit.

Boko Haram kämpft seit dem Jahr 2009 gewaltsam für die Errichtung eines islamischen Gottesstaats im mehrheitlich muslimischen Nordosten Nigerias. In dem Konflikt wurden bereits mehr als 20'000 Menschen getötet und 2,6 Millionen in die Flucht getrieben.

(SDA)

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