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Arabische Staaten greifen Islamisten an

Den USA und auch westeuropäischen Staaten gefällt nicht, dass die Emirate und Ägypten sich in den Libyen-Konflikt einmischen.

Unter Ausschluss der USA: Die Aussenminister von Libyens Nachbarländer treffen sich in Kairo an einer Konferenz zur Zukunft Libyens. (25. August 2014)
Unter Ausschluss der USA: Die Aussenminister von Libyens Nachbarländer treffen sich in Kairo an einer Konferenz zur Zukunft Libyens. (25. August 2014)
Khaled Desouki, AFP

Während die Islamisten in Gaza nach einem verlustreichen Krieg gegen Israel einem Waffenstillstand zustimmten, sind Jihadis in Libyen, in Syrien und im Irak auf dem Vormarsch. Darüber sorgen sich nicht nur der Westen, sondern zunehmend auch arabische Staaten.

In Libyen gehen zum Beispiel die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) mit Luftschlägen gegen Milizen vor, die mit den Islamisten verbündet sind. Sie werden dabei von Ägypten unterstützt, das den Kampfjets der VAE im grenz­nahen Gebiet eine Militärbasis zur Verfügung stellt. Mit den Angriffen hätte verhindert werden sollen, dass der strategisch wichtige Flughafen von Tripolis von Islamisten erobert wird. Aber die Luftangriffe haben das Ziel nicht erreicht: Seit Wochenbeginn wird der Flughafen von islamistischen Milizen kontrolliert. Der Sieg der «Libyschen Morgendämmerung» (Fadjr Libia) führte zum Zusammenbruch der Ordnung in Tripolis.

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