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Atomstreit mit Iran: USA gehen gegen Schweizer Niederlassung vor

Die USA haben Sanktionen gegen die schweizerische Niederlassung der staatlichen Öl-Firma des Iran verhängt. Die Ölkonzerne ziehen mit.

Die Gangart wird härter: Irans Präsident Mahmud Ahmedinejad (links)und sein Amtskollege Barack Obama.
Die Gangart wird härter: Irans Präsident Mahmud Ahmedinejad (links)und sein Amtskollege Barack Obama.
Keystone

Vier grosse Ölkonzerne haben den USA zugesagt, ihre Geschäfte mit dem Iran zu stoppen. Der stellvertretende US-Aussenminister James Steinberg teilte am Donnerstag mit, die Mineralölkonzerne Total, Statoil, ENI und Royal Dutch Shell hätten versprochen, ihr Energiegeschäft mit dem Golfstaat zu stoppen. Sie seien damit US-Sanktionen entgangen. Mit den Schritten soll der Energiesektor des viertgrössten Erdöl-Exporteurs der Welt getroffen werden.

«Die internationale Gemeinschaft sollte ihre ‹alles wie gehabt›- Haltung gegenüber dem Iran beenden», forderte Steinberg. Die Sanktionen gegen die Naftiran Intertrade Company - eine Tochter der iranischen Öl-Gesellschaft - soll Steinberg zufolge die Energiesektor des Landes besonders treffen. Die Firma habe Hunderte Millionen Dollar für die Entwicklung des Ölsektors beschafft. Der Sitz der Naftiran Intertrade Company ist in Pully VD.

Viele Staaten der Welt verdächtigen den Iran, unter dem Deckmantel der Stromerzeugung an Atomwaffen zu arbeiten. Die Regierung in Teheran bestreitet das. Die UNO, die USA und die EU haben Strafen gegen das Land erlassen.

SDA/jak

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