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Auf gute Schweizer Geschäfte mit dem Gottesstaat

Noch steht der Durchbruch bei den Atomverhandlungen in Lausanne aus, doch Unternehmen aus aller Welt wittern im Iran bereits das grosse Geschäft. Die Schweiz entsendet Ende Monat eine Wirtschaftsmission.

Ein Markt mit fast 80 Millionen Konsumenten: Wirtschaftsführer in aller Welt hoffen auf ein Ende der Sanktionen gegen den Iran. (3. Oktober 2012)
Ein Markt mit fast 80 Millionen Konsumenten: Wirtschaftsführer in aller Welt hoffen auf ein Ende der Sanktionen gegen den Iran. (3. Oktober 2012)
Keystone

Auf Rang 53, zwischen den Krisenstaaten Venezuela und der Ukraine, liegt der Iran in der Liste der wichtigsten Handelspartner der Schweiz. Das grosse Land mit 78 Millionen Einwohnern spielt aus Sicht der Schweiz wirtschaftlich nur eine unbedeutende Rolle. Auf knapp 370 Millionen Franken beliefen sich 2014 die Schweizer Exporte in den Iran. Das entspricht einem Anteil von 0,2 Prozent am Total von über 200 Milliarden, wie aus der Statistik der Eidgenössischen Zollverwaltung hervorgeht. Importiert hat die Schweiz im letzten Jahr Waren aus dem Iran im Wert von knapp 30 Millionen.

«Das Atomprogramm geht, die Sanktionen bleiben», urteilt die ultrakonservative Zeitung «Keyhan»: Iraner sehen sich in Teheran die Schlagzeilen der Zeitungen zum Rahmenabkommen im Atomstreit an.  (4. April 2015)
«Das Atomprogramm geht, die Sanktionen bleiben», urteilt die ultrakonservative Zeitung «Keyhan»: Iraner sehen sich in Teheran die Schlagzeilen der Zeitungen zum Rahmenabkommen im Atomstreit an. (4. April 2015)
Behrouz Mehri, AFP
Durchbruch in Lausanne: Beide Seiten haben Zugeständnisse gemacht. (2. April 2015)
Durchbruch in Lausanne: Beide Seiten haben Zugeständnisse gemacht. (2. April 2015)
KEYSTONE/Valentin Flauraud
Anfgst vor dem Iran: Israels Premier Benjamin Netanyahu.
Anfgst vor dem Iran: Israels Premier Benjamin Netanyahu.
Keystone
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