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Baustellen des Friedens

Die jüdischen Siedler im besetzten Westjordanland warten auf das Ende des Baustopps. Ab Sonntag wollen sie endlich wieder bauen. Die Palästinenser drohen mit dem Abbruch der Friedensgespräche.

Vorderhand stehen die Baumaschinen im Westjordanland – hier bei der Siedlung Modi’in Illit – noch still.
Vorderhand stehen die Baumaschinen im Westjordanland – hier bei der Siedlung Modi’in Illit – noch still.

Israel Medad ist kein Arzt. Trotzdem wagt der Siedler mit dem weissen Bart und dem freundlichen Lächeln eine medizinische Prognose: «Ab Sonntag wird Verteidigungsminister Ehud Barak die Hand schmerzen.» Dann, so hofft der Sprecher der Siedlerbewegung, wird Barak unzählige Baugenehmigungen unterschreiben. Zehn Monate lagen die Baustellen in den israelischen Siedlungen im besetzten Westjordanland brach. Jetzt sollen die Bagger wieder an die Arbeit: «Wir haben das Moratorium genutzt, um Pläne auszuarbeiten und alles vorzubereiten, damit es endlich losgehen kann.»

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