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«Bei uns beichten Tausende»

Bischof Paul Hinder betreut in den Vereinigten Arabischen Emiraten eine riesige Gemeinde christlicher Arbeitsmigranten. Und kämpft für die Freilassung eines entführten Priesters im Jemen.

Mit Paul Hinder sprachen Michael Meier und Klara Obermüller in Abu Dhabi
Bischof Paul Hinder (rechts) gemeinsam mit Scheich Nahyan bin Mubarak al-Nahayan bei einem interreligiösen Treffen. Foto: PD
Bischof Paul Hinder (rechts) gemeinsam mit Scheich Nahyan bin Mubarak al-Nahayan bei einem interreligiösen Treffen. Foto: PD

Der Nahe Osten ist in Aufruhr: Bürgerkrieg in Syrien, ebenso im Jemen, Millionen auf der Flucht. Was tun eigentlich die Golfstaaten?

Die Emirate sind im Windschatten der Flüchtlingswelle. Das hat damit zu tun, dass die Flüchtlinge aus Syrien primär in die andere Richtung strömen und nicht hierher. Zudem wohnen wir in den Emiraten in einem Land, in dem ohnehin schon 80 bis 85 Prozent der Bevölkerung Ausländer sind. Man muss also verstehen, dass ein gewisser Sättigungsgrad erreicht ist. Inder und Filipinos kann man leichter wieder abschieben als Arabisch sprechende Menschen. Die hiesigen Regierenden leisten aber grosse Hilfe vor Ort. Gerade letzte Woche hatte ich Besuch von drei Bischöfen aus dem Irak, aus Mosul und Erbil. Sie sind nach Abu Dhabi gekommen, um sich bei der Regierung zu bedanken.

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